SkaⓋoluzzer

"Save the Earth, it's the only planet with Chocolate!"

Dienstag, 6. Juli 2010

Verraten und verkauft: Mastkaninchen

Ich werde morgen nach Berlin fahren um, gemeinsam mit anderen aus der Tierschutzpartei hierrauf aufmerksam zu machen:

Quelle: Tierschutzpartei

Die "tierliebe" Bundesrepublik Deutschland hat es bisher nicht geschafft, gesetzliche Vorschriften und bundesweit verbindliche Richtlinien für die Haltung und die Mast von Kaninchen zu erlassen. Obwohl die tierquälerische Haltungsart in der kommerziellen Kaninchenmast von Experten als nicht artgemäß und tiergerecht beurteilt wird, geht das Leiden und Sterben dieser hochsensiblen Tiere unvermindert weiter.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich seit ihrer Gründung für die Abschaffung dieser tierquälerischen Haltungsbedingungen in extrem engen Batteriekäfigen und auf scharfkantigen Gitterrosten ein. Im Frühjahr 2009 traten wir an Bündnis90/Die Grünen mit der Bitte heran, für eine verbesserte Haltungsverordnung im Agrarausschuss tätig zu werden. Unsere Initiative wurde aufgegriffen und am 13. Mai 2009 stand der Antrag von Bündnis90/Die Grünen zur Abstimmung an. Er wurde durch die Ausschussmitglieder von CDU/CSU, SPD und FDP mit fadenscheinigen Begründungen und Vertröstungen abgelehnt.

Am 07. Juli 2010 soll nun dieser Antrag erneut dem Agrarausschuss zur Abstimmung vorgelegt werden. Erfreulicherweise haben - nach unserem momentanen Kenntnisstand - auch SPD und Linke ähnliche Anträge zur Verbesserung der Haltung von Mastkaninchen vorbereitet, über die diskutiert und abgestimmt werden soll.

Es ist aber damit zu rechnen, dass CDU/CSU und FDP mit ihrer Stimmenmehrheit im Agrarausschuss die Anträge ablehnen und bei ihrer extrem tierfeindlichen Haltung bleiben.


Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ruft deshalb gemeinsam mit dem Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" alle Tierfreund/innen zu einer begleitenden Protestaktion gegen CDU/CSU und FDP im Vorfeld der Ausschusssitzung auf.


Fakten, die jeder wissen sollte:
  • Rund 25 Millionen Kaninchen landen pro Jahr in bundesdeutschen Kochtöpfen.Lebenslang vegetieren sie in engen Batteriekäfigen auf scharfkantigen Gitterrosten. Auf einer Fläche etwa von der Größe eines DIN-A4-Blattes fristen sie in riesigen Masthallen ein unvorstellbar leidvolles Leben bis zu ihrem qualvollen Tod.
  • Enge Boxen schnüren den verängstigten Tieren buchstäblich die Luft zum Atmen ab. Tageslicht, Auslauf, Einstreu und artgerechte Nahrung bleiben ihnen lebenslang verwehrt.
  • Offene Wunden durch Aufliegen, Knochenbrüche durch stressbedingte Rangordnungskämpfe bis hin zum Kannibalismus sowie Entzündungen der Augen durch die Ausdünstungen der Exkremente sind Folge dieser tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen.
  • Nach nur wenigen Wochen werden die „schlachtreifen“ Kaninchen im Akkord – meist vor den Augen ihrer Artgenossen - getötet, oft ohne ausreichende Betäubung.

Geben Sie deshalb den Stimmlosen eine Stimme: Ihre Stimme!
Die tierquälerische Kaninchenmast ist nur eine Facette der
Tierausbeutung in unserem Land. Setzen Sie sich deshalb gemeinsam mit uns
– vielleicht sogar als Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz –
für die Freiheit und die Rechte aller Lebewesen ein!


Flugblatt als PDF zum ausdrucken

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