SkaⓋoluzzer

"Save the Earth, it's the only planet with Chocolate!"

Montag, 16. August 2010

Auf den Spuren der Ahnen

An diesem Wochenende habe ich mich, nach langer Zeit, mal wieder auf die Spuren meiner Ahnen gemacht. Und diesesmal bin ich extrem fündig geworden. Ich habe mich immerwieder mal mit dem Thema beschäftigt und Nächte lang recherchiert, aber nie mit einem solchen Ergebniss.

Mein Kenntnissstand vor diesem Wochenende:
Den spanischen Stammbaum mütterlicherseits konnte ich lediglich aus mündlichen "Überlieferungen" konstruieren - naja mehr oder weniger. Bis zu meinen 4 Ur-Großeltern kam ich - 1893 der älteste Eintrag - ist das Geburtsdatum meines Urgroßvaters "Manuel Rifaterra Casanova" - ein wohl klingender Name wie ich finde :-)

Beim deutschen Stammbaum väterlicherseits schaut die Sache schon anders aus. Dort gibt es schriftliche Aufzeichnungen die einiges erleichtern. Durch jene kam ich bis zu meinen Ur-Ur-Ur-Großeltern bis ins Jahr 1834.

Mein Kenntnissstand nach dem Besuch der lieben Verwandtschaft:
Am Wochenende hatten wir dann Besuch meiner deutschen Verwandtschaft - die wir nur sehr selten sehen. Jene hatten ein altes Dokument dabei, welches ein Pastor vor ca. 100 Jahren angefertigt hat - einen Stammbaum meiner Familie. Durch jenen konnte ich meine Ahnenreihe bis zum Jahr 1701 bestimmen - bis zu meinen Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern.

Mein Kenntnissstand nach dem digitalisieren der neu erworbenen Informationen:
Das einpflegen der Daten hat gut gedauert - jene habe ich auch auf einer einschlägigen Genealogieseite hochgeladen um entfernte Verwandte zu finden bei denen sich unsere Stammbäume kreuzen um ggf. mehr Daten zu erhalten. Auch dies war fruchtbar und ich bin auf 8 weitere Personen gestoßen die auf derselben Seite ihren Stammbaum hochgeladen haben und mind. 1 identischen Vorfahren hatten. Jene habe ich umgehend angeschrieben und schon die ein oder andere bestätigende Antwort erhalten - konnte dadurch so manche Schwester und Bruder eines meiner Ur-Ahnen ergänzen.
Mein Kenntnissstand nach der Onlinesuche:

Da ich nach dem stundenlangen einpflegen von meinen Ahnen auf eine stattliche Summe von Personen gekommen bin habe ich mich wiederholt an die Onlinesuche nach weiteren Ahnen gemacht. Je mehr Personen man hat - desto höher die Wahrscheinlichkeit fündig zu werden. Auch das der Großteil meiner Familie seit hunderten von Jahren in dem selben Gebiet ansässig war und zum Teil noch ist - erleichtere meine Suche.
Da die Bibliotthek des Nieders. Landesvereins für Familienkunde Hannover netterweise vor einiger Zeit viele Daten digitalisiert und für jedermann einsehbar ins Internet gestellt hat - hatte ich nun eine neue Anlaufstelle. Und ich wurde fündig. Ich konnte viele ergänzen - z.B. Hochzeitsdaten; Beruf etc. außerdem bin ich weitere 4 Generationen in die Vergangenheit gestoßen - bis ins Jahr 1600 zu meinen Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern.

Es gibt noch viele Nebenzweige die ich ergänzen kann, aber bis Dato habe ich schon über 350 Personen eingetragen.

Viel Arbeit, aber es lohnt sich - für einige sind es nur Namen - für mich die Wurzeln meines seins.

2 Kommentare:

Ich finde das wirklich sehr schön und zu gerne würde ich auch mehr über meine Familie erfahren. Aber da meine Großeltern alle vier aus vier verschiedenen Ländern stammen und ziemlich viele bereits verstorben sind oder kein Kontakt besteht, hab ich die Recherche damals aufgegeben.
Wie hast du damals denn mit der Suche begonnen?

Liebe Grüße,
Erbse
 
Ich weiß das ich schon als Grundschüler einen Stammbaum geschrieben habe - allerdings ohne Zahlen und nur bis zu den Großeltern. Aber immerhin^^ Ich habe mir halt schon früh über dieses und jenes Gedanken gemacht (daher auch schon sehr früh Vegetarier geworden).

Naja und vor nen paar Jahren hatte mein Bruder mal als Hausaufgabe auf nen Stammbaum zu erstellen - jener ging bis zu den Ur-Ur-Großeltern. Die Daten dazu hat er von meinem Vater bekommen ... was ich damals noch nicht wusste - es gab mehr Daten, aber es wurde sich nur einiger bedient, da der Baum sonst zu groß geworden wäre. Aber ich habe letztes Jahr mal nachgefragt und daraufhin selbst angefangen einen zu erstellen - das Internet ist "mittlerweile" eine gute Anlaufstelle - aber man muss auch Glück haben das DIE entsprechenden Daten digitalisiert wurden.

Man wird fündig in Melde-, Kriegs-, Auswanderungs-, und am besten in Kirchenregistern. Ich hatte wiegesagt Glück das meine Ahnen immer auf demselben Fleck waren und in den dortigen Kirchenbüchern (Geburt, Taufe, Hochzeit, Tod) erwähnt sind.

Aber ich gebe dir recht das es sehr schwer ist was über seine Ahnen herauszufinden wenn man nur bis zu den Großeltern kommt. Und wenn jene auch noch aus dem Ausland kommen erschwert das einiges ungemein. Daher habe ich von meiner spanischen Verwandtschaft nicht viele Daten. Jene sind über Spanien, Frankreich und mittlerweile auch Deutschland verstreut.
 

Kommentar veröffentlichen

Seiten