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Dienstag, 24. August 2010

Helden ihrer Zeit #5 - John H. D. Rabe

Vorbilder für Generationen



John H. D. Rabe (* 23. November 1882; † 5. Januar 1950)


Er wird wegen seiner humanitären Verdienste im Zweiten Weltkrieg auch als der „Oskar Schindler Chinas“ bzw. in US-amerikanischen Quellen als der „zweite Schindler“ und von Chinesen auch als der deutsche Buddha oder „der Gute Deutsche von Nanjing“ bezeichnet.

Rabe setzte sich während des Massakers von Nanking (auch Nanjing) 1937/38 für die Errichtung einer etwa zwei mal zwei Kilometer großen Schutzzone ein, um der chinesischen Zivilbevölkerung Schutz vor den japanischen Soldaten zu bieten. Damit rettete er mehr als 200.000 Chinesen das Leben.



Ich empfehle in diesem Zusammenhang folgendes Buch:

John Rabe. Der gute Deutsche von Nanking

"John Rabe hat über diese Zeit Tagebuch geführt. Er beschreibt detailliert die Vorgänge vor dem Angriff und die Vergewaltigungen, Hinrichtungen und Plünderungen während des Massakers, das wochenlang andauerte und in seiner Brutalität einzigartig war. "Wir sind damals buchstäblich über Leichen gestiegen", faßt Rabe die Greuel zusammen, denen er sich stellte, obwohl es für ihn, den verbündeten Deutschen, ein leichtes gewesen wäre, nach Nazi-Deutschland auszureisen. "Wenn doch der Führer nur wüßte", sinniert er in seinem Tagebuch. Doch Adolf Hitler mißbilligte in Wirklichkeit seine Menschenfreundlichkeit, und auch Siemens schätzte nicht, daß ein entscheidender Mitarbeiter sich und das Wohl der Firma für die Rettung von rund 2000 chinesischer Flüchtlinge in Gefahr brachte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland, fand Rabe ein Land vor, das in keinster Weise dem Bild entsprach, das er sich vom nationalsozialistischen Deutschland und seinem Führer im fernen China gemacht hatte."

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