SkaⓋoluzzer

"Save the Earth, it's the only planet with Chocolate!"

Freitag, 30. Juli 2010

"Save Life Festival" am 4. September in Hannover


In diesem Jahr fand der Veggie Street Day zum ersten Mal in zwei Städten statt. Nun ist es soweit und am 04.09. wird dieser Grundgedanke auch für Hannover aufgegriffen. Unter dem Namen „Save Life Festival“ soll nun jährlich eine ganz besondere und speziell auf das Thema Tierrecht abgestimmte Aktion für ein großes mediales Interesse sorgen und möglichst viele Menschen an dieses Thema heranführen.

!Mit einer weltweit noch nie dagewesenen Aktion!

83 Badewannen werden so aufgestellt, dass sie das Wort 1 kg Fleisch bilden, sie sollen die unglaubliche Zahl von 15.500 liter Frischwasser sichtbar machen, das für die Produktion von 1 kg Fleisch verschwendet wird.


Ich hoffe das am 4. September viele Leute kommen werden - sowohl Veggies die vllt. einiges kennen aber auch neues entdecken werden - vor allem viele nette Leute und auch all jene die bewusster Leben wollen und sich an den Infoständen über Alternativen schlau machen können.

PS. Weitersagen ;)

Mittwoch, 28. Juli 2010

Spanien (Katalonien) - Stierkampf verboten!

Endlich GUTE Nachrichten!
Nachrichten-QUELLE

Das Parlament der spanischen Region Katalonien hat ein Stierkampf-Verbot beschlossen. Damit dürfen in der wohlhabenden Region im Nordosten Spaniens, in der zehn Prozent der insgesamt 46 Millionen Spanier leben, ab 2012 keine solchen Kämpfe mehr stattfinden, und in Barcelona wird die letzte noch verbliebene Stierkampfarena Kataloniens geschlossen. Dort fanden 15 Kämpfe pro Jahr statt, die Arena war selten ausverkauft. Der Trend ist auch landesweit zu beobachten: Die Zahl der Stierkämpfe in ganz Spanien ist in den vergangenen Jahren auf rund 1.000 pro Saison gesunken.

Tierschützer brachten Thema auf den Plan

Freiwillig hat sich das Parlament in der Region Katalonien (7,4 Millionen Einwohner) mit dem brisanten Thema allerdings nicht befasst. Die Tierschutzinitiative Prou! (Es reicht!) hatte 180 000 Unterschriften für ein Verbot gesammelt. Ende vergangenen Jahres beschlossen die Abgeordneten mit knapper Mehrheit, über den Antrag zu beraten. "Die Menschenrechte sind in Spanien garantiert, nun ist es an der Zeit, auch an die Rechte der Tiere zu denken", sagt der Prou!- Vorsitzende Leonardo Anselmi, der als gebürtiger Argentinier Spaniens Tierschützern zu einem historischen Triumph verhelfen könnte.



Ich bin über diese - längst überfällige - Entwicklung sehr froh! Und bin stolz das Katalonien - das Land meiner Mutter - den ersten Schritt in die richtige Richtung gewagt hat. Man sieht das man sehr wohl etwas erreichen kann, wenn man sich für die gute Sache einsetzt!


Wenn einer alleine träumt,
ist es nur ein Traum,
wenn viele gemeinsam träumen,
so ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.


Ein Verbot des Stierkampfes in Katalonien steht in Übereinstimmung mit einem immer stärker werdenden Trend. Immer mehr Länder verbieten diese Praxis. Innerhalb Spaniens ist der Stierkampf bereits auf den Kanarischen Inseln verboten, ebenso wie in einigen Städten in Ecuador, Venezuela, Frankreich, Portugal und Kolumbien. Ein Verbot in Katalonien wird ein klares Zeichen setzen und anderen spanischen Regionen ein Beispiel sein, um die Grausamkeiten des Stierkampfes zu beenden.

Montag, 26. Juli 2010

In 100 Jahren ist der Homo sapiens ausgestorben

Erstmals prophezeit ein Wissenschaftler ganz konkret, was viele befürchten: Die Menschheit könnte vom Angesicht der Erde verschwinden - und das schon bald.

In Sachen Vernichtung ist Frank Fenner Experte: Durch den Einsatz des Myxoma-Virus’ besiegte der australische Nationalheld und Mikrobiologe in den 50er Jahren die Kaninchenplage auf dem fünften Kontinent. In den 60er Jahren war er an führender Stelle an der weltweiten Ausrottung der Pocken beteiligt.
Jetzt sieht der mittlerweile 95 Jahre alte Wissenschaftler für eine wesentlich höhere Lebensform schwarz: Das Kapitel "Menschheit", so ist Fenner überzeugt, habe sich in rund 100 Jahren erledigt. Verantwortlich sind laut Fenner "Bevölkerungsexplosion und ungezügelter Konsum".

"Die Situation ist unumkehrbar"

"Wir alle werden das gleiche Schicksal erleiden, wie die Bewohner der Osterinseln", prophezeite der Virologe in der vergangenen Woche dem "Australian". Die Eingeborenen der Hauptinsel Rapa Nui sollen durch die gedankenlose Abholzung des Waldes ihr blühendes pazifisches Eiland zum Ödland gemacht haben.

Bevölkerungsexplosion und gescheiterte Klimakonferenzen

Versuche zur Schadensbegrenzung könnten die Entwicklung lediglich bremsen. Doch die Weltbevölkerung sei bereits zu stark gewachsen. "Die Menschheit wird den selben Weg gehen, wie viele Spezies, deren Verschwinden wir beobachtet haben", ist Fenner überzeugt.

Nur der Pessimismus eines alten Mannes? Laut UN-Schätzungen wird die Zahl der Menschen in diesem Jahr die Schwelle von 6,9 Milliarden erreichen - ein Ende der Vermehrung ist nicht in Sicht. Auch die Liste der gescheiterten Klimakonferenzen - zuletzt im Dezember vergangenen Jahres in Kopenhagen - lässt selbst Berufsoptimisten verzweifeln: Vor allem aufstrebende Industrienationen wie China und Indien denken offenbar nicht im Traum daran, ihre frisch erwachten Konsumwünsche zugunsten der Umwelt und des Klimas einzuschränken.

Das notwendige Wissen ist vorhanden

Dennoch teilen die meisten Wissenschaftler nicht die ungezügelte Untergangsgewissheit Fenners. Auch sein Freund und Kollege, der Immunologe Stephen Boyden, hält den Pessimismus des alten Mannes für verfrüht: "Frank könnte durchaus Recht haben", so Boyden im "Australian". "Aber viele von uns haben immer noch die Hoffnung, dass die Menschheit sich der Situation bewusst wird und die notwendigen revolutionären Veränderungen einleitet, um die ökologische Nachhaltigkeit herzustellen."

Wie Fenner sei er sich des Ernstes der Lage bewusst. "Ich akzeptiere aber nicht die Ansicht, dass es deshalb notwendigerweise zu spät ist", so Boyden. So lange es einen Hoffnungsschimmer gebe, müsse man an einer Lösung arbeiten. Das Wissen dafür sei ja vorhanden. Was fehle, sei der politische Wille, das Problem zu lösen.


MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG:

Ich denke man darf die Worte des Herrn Fenner nicht versuchen präzise zu datieren, auch sollte man nicht die Hoffnung aufgeben. Aber es ist Fakt, dass der Mensch sich selbst ausrottet, WENN er nicht alsbald zur besinnung kommt und endlich Taten sprechen lässt. Wir stehen schon heute vor den Trümmern des jahrhundertelangen Beutezuges den unsere Art verbrochen hat:

  • Artensterben
  • zerstörte Vegetation
  • Hunger und Leid in dritte Welt Ländern
  • Klimakatastrohen
  • usw.
Es darf nicht mehr so weitergehen - wir müssen lernen gewissenhaft zu handeln und sehen das wir nur ein kleiner Teil dieser Welt sind auf der wir leben. Wir müssen unsere Umwelt schätzen lernen und kapieren das wir nicht das Ulimum / das Non Plus Ultra sind!

TV-Tipp - Geflügelmast Wietze

135.000.000 Tiere pro Jahr
369.863 Tiere pro Tag
15411 Tiere pro Stunde
257 Tiere pro Minute
mind. 4 Tiere pro Sekunde
Für jedes Kilogramm Geflügel müssen zwei Kilogramm Getreide und Soja geopfert werden. Wenn man weitere Faktoren wie Wasserverbrauch und ungenutzte Abfälle einrechnet, so ergibt sich eine vernichtende Energiebilanz: 20 Kilogramm an pflanzlicher Masse ist nötig, um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen. Jedes Jahr werden weltweit rund 700 Millionen Tonnen Getreide und Soja an Nutztiere verfüttert. Das ist mehr, als ein Drittel des Weltgetreideverbrauchs. Je mehr Tiere aber mit dem Menschen um Getreide und Soja konkurrieren, desto höher steigt der Preis für die Nutzpflanzen...

...die Armen können sich dann nicht einmal mehr die pflanzliche Nahrung leisten.

Quelle

Letzter Artikel von mir zum Thema

Die ZDF-Sendung „Frontal 21″ am Dienstag, 27. Juli um 21:00 Uhr berichtet voraussichtlich über den geplanten Großbetrieb.


Alle weiteren Infos auf der Internetplattform der Bürgerinitiative Wietze


Mittwoch, 21. Juli 2010

SEITAN - Herstellung und Linktipps

Seitan (alternativ: Mianjin, Weizengluten) ist ein Produkt aus Weizeneiweiß (Gluten) mit fleischähnlicher Konsistenz. Es stammt aus der chinesischen Küche und wurde ursprünglich von vegetarisch lebenden Mönchen entwickelt. Als Fleischersatz ist es nicht nur köstlich sondern die wohl günstigste Alternative zu Soja und Co.

Seitan selbermachen:

Zutaten:

  • Wasser
  • Weizenmehl
  • Gemüsebrühe

  1. Zur Herstellung von Seitan wird zunächst Weizenmehl mit Wasser zu einem Teig verknetet und erst einmal ruhen gelassen.
  2. Nun wird der Teig wiederholt unter Kneten unter Wasser ausgewaschen (dauert eine weile), wodurch dem Teig nach und nach ein Großteil der Stärke entzogen wird und eine zähe, glutenreiche Masse zurückbleibt. Diesen Vorgang macht man solange bis das Abgusswasser nicht mehr milchig ist.
  3. (Alternativ zu Weizenmehl kann auch Glutenmehl verwendet werden, bei dem bereits Stärke und Gluten voneinander getrennt wurden, so dass das Auswaschen entfällt.)
  4. Nun könnt ihr die Form bestimmen. Entweder ihr klopft Seitan Steaks, oder schneidet Fingernagelgroße Stücke für Geschnetzeltes.
  5. Seine fleischartige Konsistenz und seinen Geschmack erhält Seitan durch kochen der Rohmasse in einer Gemüsebrühe.
  6. Nun ist es fertig und essbereit - natürlich könnt ihr es noch nach belieben würzen, marinieren, panieren und anbraten.
Durch ausprobieren werdet ihr - das für euch perfekte Ergebniss erzielen können.


Unter Punkt 3 habe ich Glutenmehl erwähnt - jenes wird auch unter dem Namen: Seitan Fix verkauft. Am billigsten und einfachsten kommt ihr übers Internet daran.

Billigster und sehr guter Anbieter ist:

VEGAN-WONDERWORLD


Ansonsten ist auch folgende Seite zu empfehlen, auch recht günstig - kommt aber in der Regel nicht mit den Preisen bei vegan-wonderworld mit - hat aber eine schöne Auswahl und super Service:

ALLES-VEGETARISCH

Sonntag, 18. Juli 2010

Thomas D. - (Guter Veggie Song) - Deshalb bin ich hier



Nicht Fleisch, nicht Fisch
Ich speis von diesem Tisch nicht
Heißt was mich betrifft ist,
das Leben eines Wesens zu nehmen wie Gift
Ich hab gedacht ich sag's nich
doch manch einer fragt mich oft
Sag ich: "Ich ertrags nich das
Karma durch Kadaver geplagt ist"
Doch...

Ansonsten bin ich ein ganz umgänglicher Typ,
bin keiner der dich runterzieht und eigentlich nciht unbeliebt
nur, wenn ich erkläre warum ich mich wie ernähre
erkennen wir mit unter einen unterschied - gut

ich will dich inspirieren
etwas zu probieren was mit Sicherheit noch niemandem geschadet hat
Du könntest risikiern ein paar Kilos zu verliern
aber dafür kriegen wir für immer ALLE satt

Und - wir retten Leben in nem doppelten Sinn
da wir Millionen verschonen is für Millionen mehr drin
Plus - wir unterstützen und wir fördern mit Geld auch ganz gehörig ne Welt die uns persönlich gefällt
So, ich bau auf Bio, will mein Geld nich jenen geben die das billigste produziern auf Kosten der Welt
Und - ich mach ne Mio ums denen zu geben die sich um Kopf und kragen wagen für ne bessere Welt yeah

Deshalb bin ich hier
Deshalb bin ich hier
Deshalb bin ich hier
Deshalb bin ich hier

[...]

Freitag, 16. Juli 2010

Helden ihrer Zeit #4 - Martin Luther King Jr.

Vorbilder für Generationen


Martin Luther King Jr. (* 15. Januar 1929; † 4. April 1968)


US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler. Er zählt weltweit zu den wichtigsten Vertretern im Kampf gegen die Unterdrückung der Afroamerikaner und Schwarzafrikaner und für soziale Gerechtigkeit. King, der immer die Gewaltlosigkeit predigte, wurde dreimal tätlich angegriffen, überlebte mindestens ein Bombenattentat und wurde zwischen 1955 und 1968 mehr als 30 Mal inhaftiert. Am 4. April 1968 wurde er in Memphis, Tennessee, erschossen.


Zitate:
  • Ich habe einen Traum, dass meine vier Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird.
  • Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort bedroht die Gerechtigkeit an jedem anderen.
  • Wir haben gelernt, die Luft zu durchfliegen wie die Vögel und das Meer zu durchschwimmen wie die Fische, aber nicht die einfache Kunst, als Brüder zusammen zu leben.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Schlachthof in Wietze darf gebaut werden

Heute wurde das traurige OKAY vom staatlichen Gewerbeaufsichtsamt gegeben. Somit ist der größte Geflügelschlachthof in Europa genehmigt worden.

Genehmigungsbescheid

Somit steht dem Bau der Massenschlachtfabrik in Wietze und damit verbunden hunderten von weiteren im Umkreis, nichts mehr im Weg. Trotz lauter Stimmen in der Bevölkerung und Bürgerinitiativen im ganzen Land konnte dieses bestialische Vorhaben nicht gestoppt werden. Aber ich denke das der Kampf gegen die Henker von der Firma "Rothkötter" nicht eher Ruhe gibt bis die Gerechtigkeit siegt.

Derzeit besetzen Tierschützer einen Teil des Baugebietes. Die Bürgerinitiative gab sich kämpferisch. „Wir haben natürlich damit gerechnet, dass der Schlachthof genehmigt wird, auch wenn wir überzeugt sind, dass die Voraussetzungen nicht gegeben sind“, sagte der Vorsitzende Norbert Juretzko. Die Schlachthof-Gegner hätten jetzt vier Wochen Zeit, um die Genehmigung zu prüfen. „Dann werden wir klagen“, sagte er. Die Bürgerinitiative hat bereits Klage wegen des gescheiterten Bürgerbegehrens eingereicht. Wenn die Firma den Schlachthof trotzdem baue, „werden wir Herrn Rothkötter keinen Roten Teppich ausrollen“.

Quelle - Letzter Absatz: Auszug aus der Cellesche Zeitung

Weitere Infos: www.treffpunkt-haustier.de

Funny Veggie Comic #5


~~~ Zur besseren Ansicht - bitte Bild anklicken! ~~~

Mittwoch, 14. Juli 2010

Linktipp #2 - Tierschutzinfo

An dieser Stelle stelle ich eine meiner eigenen Internetseiten vor:


Hier findet ihr viele Infos zum Tierschutz, Vegetarismus etc. - habe auf dieser HP vieles aus dem worldwideweb zusammengetragen, da ich keine damals keine entsprechende Plattform im Internet finden konnte. Leider habe ich auf der Seite seit ca. nem Jahr nichts mehr verändert, aber ich denke das ich mich die Wochen mal wieder ransetzen werde.

Lob, Tadel und Anregungen sind immer erwünscht, denn nur so kann ich diese Seite für jedermann interessant gestalten.

Dienstag, 13. Juli 2010

Versandhaus Amazon vertreibt PELZE und Stopfleber

In Zeiten in welchen große Unternehmen zunehmend an Macht gewinnen - sind auch jene in einer gewissen Verantwortungsposition. Jüngstes Beispiel bei dem die Politik versagte und dennoch zumindestens einige Unternehmen sich ihrer Verantwortung bewusst waren:

Mastkaninchenfleisch: Die Supermarktkette Kaufland hat nicht nur Käfigkaninchen im Regal, sondern seit kurzem auch Kaninchen aus Bodenhaltung. Die konsequenteste Haltung aller Supermarktketten verfolgt Lidl; der Discounter hat Kaninchenfleisch bereits 2007 aus seinem Sortiment gestrichen.



Worum es genau geht könnt ihr auf folgenden Links nachlesen:

Infos auf: Tierschutzblog

Protest der Albert Schweitzer Stiftung


Wenn ihr selber Amazon anschreiben wollt:

Kontaktformular von Amazon




Mein Antwortschreiben sah so aus:

Vielen Dank für Ihre E-Mail zu den Pelz-Angeboten externer Verkäufer auf der Amazon-Plattform. Wir können nachvollziehen, dass Ihnen diese Angelegenheit sehr wichtig ist.

Amazons Ziel ist es, Kunden die größtmögliche Auswahl an Produkten zu bieten. Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass Amazon – oder jeder andere Händler – nicht darüber entscheiden sollte, welche Produkte bzw. welche Inhalte von Kunden (nicht) erworben werden können, sofern diese legal erhältlich sind.

Um unseren Kunden diese Auswahl bereit stellen zu können, ermöglichen wir es Verkäufern über unsere Marketplace Plattform auch solche Produkte zu verkaufen, die manche Kunden für diskussionswürdig halten mögen. Wir glauben, dass unsere Kunden selbst entscheiden sollten, welche Produkte sie für ethisch vertretbar halten und welche sie kaufen möchten. Die Listung diskussionswürdiger Produkte bedeutet dabei keinesfalls, dass Amazon oder unsere Mitarbeiter die Produkte gutheißen.

Nur sind wir der Meinung, dass ein Händler für seine Kunden nicht die Grenze zwischen richtig und falsch ziehen sollte.

Ich hoffe, ich konnte unsere Haltung hier ein wenig erläutern. Ihr Feedback ist uns wichtig - vielen Dank, dass Sie uns Ihre Meinung mitgeteilt haben. Auch wenn wir auf dieses Thema nicht weiter eingehen können, hoffen wir, dass Sie unser Angebot weiterhin nutzen.



Ich hoffe das solange Druck gemacht wird bis sich der wortlaut des Antwortschreibens verändert. Ein paar Einzelne können wenig bewirken - doch wenn sich genug zusammenschließen kann viel bewegt werden.

Bitte postet eure Antwortschreiben, oder zumindestens den wortlaut - sollte jener von meinem Antwortschreiben abweichen heißt es das Amazon das Problem intern ernster nimmt.

Was kommt nach dem Tod?

Eine knifflige Frage bei welcher sich die Geister scheiden und fast jeder eine andere Auffassung hat.

Denn wissen tut es NIEMAND.

Man kann lediglich die eigene Auffassung niederschreiben, welche auf Unwissenheit und Hoffnung beruht. Von daher sind es nur persönliche Ansichten und keine Fakten.

Ich persönlich glaube an eine Mischung aus "Nichts" und "Wiedergeburt".

Ich denke nicht das wir als Mensch wiedergeboren werden, aber dennoch passiert etwas mit unseren sterblichen Überresten - sie gelangen in den Kreislauf der Natur und somit wird man Tausendfach wiedergeboren wenn man es denn so will. Allerdings lebt das "ICH" nur einmal.

Von Himmel und Hölle halte ich mal so gar nichts. Auch Geister erscheinen mir abstrus. Aber sollte es die Wiedergeburt tatsächlich geben, so wünsche ich allen Tierquäleren, Metzgern, Jägern etc. als ihr Opfer wiedergeboren zu werden.

Wiegesagt ist alles eine Ansichssache ohne nennenswerten Informationsgehalt. Vermutlich liegt die Wahrheit - wenn es denn eine konkrete gibt - irgendwo zwischen den Zeilen der populären Antwortmöglichkeiten.

Montag, 12. Juli 2010

SPANIEN ist Weltmeister - Weltpresse verneigt sich

Ein TRAUM wurde wahr. Spanien hat nach dem EM-Sieg 2008 nun auch noch den WM-Pokal nach Hause gebracht. Es war ein spannendes, aber auch rapiates Spiel. Die Taktik der Niederländer war offensichtlich die vollstädnige Ausrottung der spanischen Mannschaft, aber nach der Verlängerung hat Barca-Star Iniesta das entscheidende Tor geschossen und bewiesen das Spanien, zur Zeit, die beste Mannschaft ist.
Ich habe das Spiel mit meiner span. Familie in Hannover-Linden geschaut. Es war mega voll - es herrschten gefühlte 5.000 Grad, aber all das tat der Stimmung keinen abbruch. Es wurde gefeiert gefeiert was das Zeug hielt - bis auf einen kleinen Aufreger kurz vor der Halbzeitpause als das Fernsehsignal abbrach. Nach dem Spiel herrschte Ausnahmezustand - der Deisterkreisel musste teils von der Polizei abgesperrt werden, da die Freude über den Sieg die Fans auf die Strassen laufen lies - wo sie zusammen mit freudig hupenden Autos feierten.



Die Weltpresse zu dem Sieg der Spanier:


Daily Mail (England): „Die Biester 0, die Schönen 1 - Spanien erobert die Weltspitze und schlägt die holländischen Holzschuhe.“

Mirror (England): „Ein gerechter Sieg für die Mannschaft, die die Weltmeisterschaft mit Fußballspielen gewinnen wollte.“

The Sun (England): „Winiesta - Der Gerechtigkeit wurde genüge getan. Spanien wurde zu Recht zum ersten Mal zum Weltmeister gekrönt, die Niederländer begingen dagegen Verbrechen gegen den Fußball.

Tuttosport (Italien): „Conquistadores - Spanien vergrößert sein Imperium: Nach Europa erobern sie die Welt.“

La Gazzetta dello Sport (Italien): „Spanien Olé, jetzt gehörst du zu den Königinnen. Der blasse Ritter Iniesta enttäuscht nie.“

La Repubblica (Italien): „Iniesta sichert den Cup - die roten Bestien gehen in die Geschichte ein. Das war der Sieg der Schönheit.“

„El Periódico de Catalunya“: „Die Welt liegt Spanien zu Füßen.“

Daily Telegraph (England): „Vergesst die Qualität, spürt die Gerechtigkeit!“

Libération (Frankreich): „Großes Spanien. Das Land ist die dritte Nation, die nach Deutschland und Frankreich das Double von WM- und EM-Titel holt.“

Le Parisien (Frankreich): „Die Besten haben den WM-Titel geholt.“

L'Èquipe (Frankreich): „Die wahren Galaktischen wurden belohnt .“

Le Figaro (Frankreich): „Das Tor Iniestas war ein Symbol für die Kreativkraft des spanischen Spiels.“

Corriere dello Sera (Italien): „Iniesta behält beim Schicksals-Schuss die Nerven.“

Corriere dello Sport (Italien): „Spaniens rote Bestien sind zum ersten Mal Weltmeister. Iniesta macht das historische Tor.“

Cape Times (Südafrika): „Viva España. Spanien bringt Weltmeisterschaft zu einem Thriller-Ende.“

Sport (Spanien): „Iniesta und Casillas haben uns zum Weltmeister gemacht. Den 'goldenen Ball' hätte Xavi verdient gehabt. Die acht Tore der 'selección' haben Spieler des FC Barcelona erzielt.“

AS (Spanien): „Von Spanien in den Himmel, ins Fußballparadies. Spanien hat bewiesen, dass gutes Spiel der kürzeste Weg zum Erfolg ist und dass spielerische Ästhetik nicht altmodisch und ineffektiv ist. Holland, das seine Ahnen bitter enttäuscht hat, musste diese Lektion lernen.“

Marca (Spanien): „Doch wirklich, wir sind Weltmeister! Wir sind die Könige der Welt. Mit unverschämter Gewalt hat Holland von Anfang an versucht, Spanien zu stoppen, und der inkompetente Schiedsrichter hat es toleriert. Letztendlich hat der Titel aber eine außergewöhnliche Mannschaft und eine Generation von Spielkünstlern gekrönt.“

El Mundo (Spanien): „Von hier in die Ewigkeit. Es war der bislang wichtigste Sieg in der Geschichte des spanischen Sports. Ein Traum ist wahr geworden. Spanien hat die Weltmeisterschaft gewonnen und mit einem Ansturm Talent die bisherige Hierarchie des Fußballs auf den Kopf gestellt.“

El País (Spanien): „Es ist eine Ode an die Freude: Spanien ist Weltmeister. Die 'selección' hat die Führungsposition einer blendenden Generation konsolidiert. Es ist auch das Epos, das dem spanischen Sport noch fehlte. Dieser erlebt nach einer ganzen Serie von Erfolgen glorreiche Zeiten. Die 'selección' wurde in Wien geboren und hat in Südafrika den Doktortitel erlangt.“

The Times of India (Indien): „Olé! Spanien regiert - Die Welt bejubelt die neue Nummer 1. Nach mehr als einem halben Jahrhundert des Schmerzes, schenkt Iniestas Tor Spanien seinen ersten WM-Titel, wenn auch nicht auf die Art und Weise wie man es sich gewünscht hätte.“

The Hindu (Indien): „Spanien als Weltmeister gekrönt - Iniesta wird zur Hauptattraktion der zweiten Halbzeit der Verlängerung“.

Fanatik (Türkei): „Die Weltschönsten. Die Stiere haben die Orangen in der Verlängerung mit Iniesta zerstört. Nach Frankreich ist Spanien das zweite Land, das zwei große Meisterschaften hintereinander gewinnt.“

Habertürk (Türkei): „Kunst in höchster Vollendung. Seit der EM 2008 ist der spanische Fußball im Aufwind und hat nun ohne nachzulassen seine Unterschrift unter die Weltmeisterschaft gesetzt. Die Toros machen Fußball zur Kunst und spielen wie mit einem feinen Pinsel.“

Jerusalem Post (Israel): „Spanien ist die Welt. Iniesta schießt die rote Furie in der Verlängerung in die Geschichtsbücher und zerschmettert Holland.“

Trud (Bulgarien): „Spanien ist im siebten Himmel nach dem 1:0 im Finale.“

Blick (Schweiz): „Viva Espana - Wir sind die Weltmeister-Besieger.“

Ekstra Bladet (Dänemark): „Ein Sieg für den fröhlichen, positiven und offensiven Fußball. Spanien hat 120 Prozent verdient gewonnen. Die Niederlande stempelten in ihre Pässe ziemlich unsympathischen und total berechnenden Kontrafußball. Mit hochgeklappten Stollen. De Jong und van Bommel spielten wie Rausschmeißer in einer Kneipe.“

Die Presse (Österreich): „Fußball ist Krieg - Spanien ist Weltmeister. Spanien siegte verdient in einem dramatischen, chancenreichen und brutalen Endspiel. - Die Fußballwelt erhält in Südafrika nicht nur einen neuen Weltmeister, sondern den Beweis, dass Superstars ersetzbar sind.“

Kronen Zeitung (Österreich): „Fiesta España - Die Nacht der Nächte für den neuen Weltmeister. Spanien verwirklichte in Südafrika 2010 den größten Fußball-Traum.“


Sonntag, 11. Juli 2010

Funny Veggie Comic #4


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Freitag, 9. Juli 2010

Helden ihrer Zeit #3 - Stefan Eck

Vorbilder für Generationen


Stefan Bernhard Eck (* 1956 in Homburg (Saar))

Deutscher Tierrechtler und Politiker (Die Tierschutzpartei) aus Saarbrücken. Seit September 2007 ist er Bundesvorsitzender der Tierschutzpartei.


Seit 1998 ist Eck Vegetarier und seit Ende 2001 Veganer. 1999 und 2000 war er Leiter der Arbeitsgruppe Tierrechte des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte. 2006 begründete er den saarländischen Landesverband der Tierschutzpartei mit, deren Vorsitzender er seither ist. Seit September 2007 ist er zusätzlich Bundesvorsitzender der Partei. Er wurde in dieser Funktion Nachfolger von Jürgen Gerlach, der nicht mehr kandidiert hatte. Seit 2001 ist er Leiter des Arbeitskreis Tierrechte und Ethik (A.K.T.E.). 2006 wurde er außerdem Sprecher der Allianz für Tierrechte, die ein Bündnis verschiedener Tierschutzorganisationen darstellt.


Auf der Großdemonstration "Deine Stimme den Stimmlosen" am 17. April 2010 in Hannover habe ich diesen bewunderndswerten Mann zum ersten mal in natura gesehen und die Rede welche er dort gehalten hatte war sehr bewegend und aufrüttelnd zugleich - ich möchte euch an jener teilhaben lassen falls ihr nicht da gewesen seit.


Rede als MP3 ~DOWNLOAD~

Rede als TEXT


INFO:
Sollte jemand für seine SEITE Filmmaterial von dieser Demo benötigen - so schreibt mir einfach eine Email an folgende Adresse: skavoluzzer@gmx.de Habe sowohl die Demo als auch die anschließenden Reden gefilmt.

Donnerstag, 8. Juli 2010

DEMO in Peine 10.07.2010

Mittwoch, 7. Juli 2010

Mastkaninchenverordnung ABGELEHNT!

Mastkaninchen worum es geht

Soeben bin ich aus Berlin wiedergekommen wo ich mit der Partei Mensch, Umwelt, Tierschutz (kurz: Tierschutzpartei) und weiteren Interessengruppen Flagge gezeigt habe. Die Grünen, aber auch die SPD und die LINKEN haben eine Haltungsverordnung im Agrarausschuss und Umweltausschuss vorgelegt um die Haltungsbedingungen der Kaninchen endlich zu verbessern. Denn zur Zeit werden jene qualvoll gehalten und keiner Stop diesen Wahnsinn - daher war diese Abstimmung auch so wichtig.

Hier gehts zum Antrag der Grünen

Aber vor beiden Ausschüssen wurden sämtliche Anträge abgelehnt durch die CDU/CSU und FDP - bei dem Antrag der LINKEN enthielt sich die SPD ihrer Stimme. Die CDU begründete ihr wiederholtes ablehnen damit, dass sie selbst eine Untersuchung diesbezüglich machen wollte um dann selber einen Antrag stellen zu können. (Wenn man Interesse diesbezüglich bekundet ist es heuchlerisch dagegen zu stimmen!)

Rückblende: Letztes Jahr haben die Grünen bereits einen solchen Antrag dem Agrarausschuss vorgelegt - jener wurde von
CDU/CSU, SPD und FDP mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt.

Hallo?! Gehts noch?! - Wie beschränkt ist unsere Regierung eigentlich? Es gibt keine plausiblen Gründe die gegen Mastbedingungen sprechen... AUßER man vertritt die Interessen der Lobbyisten. Warum sonst hätte unsere Schwarz/Gelbe Regierung denn sonst diesen Antrag abgeschmettert?! Es ist echt traurig wie unser Land durch diese Koalition vor die Hunde geht. Für den Tierschutz haben sich Merkel, Westerwelle, Wulff und Co. eh nie wirklich interessiert, aber zumindestens sollten sie seriöse Politik betreiben - Fakten nennen - endlich Handeln - und sich nicht mehr von Interessengruppen beeinflußen lassen. Wer sich kaufen lässt kann keine objektive und neutrale Politik betreiben (z.B. Rothkötter und die Hotelbranche).

Ich fordere NEUWAHLEN!

Dienstag, 6. Juli 2010

Verraten und verkauft: Mastkaninchen

Ich werde morgen nach Berlin fahren um, gemeinsam mit anderen aus der Tierschutzpartei hierrauf aufmerksam zu machen:

Quelle: Tierschutzpartei

Die "tierliebe" Bundesrepublik Deutschland hat es bisher nicht geschafft, gesetzliche Vorschriften und bundesweit verbindliche Richtlinien für die Haltung und die Mast von Kaninchen zu erlassen. Obwohl die tierquälerische Haltungsart in der kommerziellen Kaninchenmast von Experten als nicht artgemäß und tiergerecht beurteilt wird, geht das Leiden und Sterben dieser hochsensiblen Tiere unvermindert weiter.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich seit ihrer Gründung für die Abschaffung dieser tierquälerischen Haltungsbedingungen in extrem engen Batteriekäfigen und auf scharfkantigen Gitterrosten ein. Im Frühjahr 2009 traten wir an Bündnis90/Die Grünen mit der Bitte heran, für eine verbesserte Haltungsverordnung im Agrarausschuss tätig zu werden. Unsere Initiative wurde aufgegriffen und am 13. Mai 2009 stand der Antrag von Bündnis90/Die Grünen zur Abstimmung an. Er wurde durch die Ausschussmitglieder von CDU/CSU, SPD und FDP mit fadenscheinigen Begründungen und Vertröstungen abgelehnt.

Am 07. Juli 2010 soll nun dieser Antrag erneut dem Agrarausschuss zur Abstimmung vorgelegt werden. Erfreulicherweise haben - nach unserem momentanen Kenntnisstand - auch SPD und Linke ähnliche Anträge zur Verbesserung der Haltung von Mastkaninchen vorbereitet, über die diskutiert und abgestimmt werden soll.

Es ist aber damit zu rechnen, dass CDU/CSU und FDP mit ihrer Stimmenmehrheit im Agrarausschuss die Anträge ablehnen und bei ihrer extrem tierfeindlichen Haltung bleiben.


Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ruft deshalb gemeinsam mit dem Tierschutzbündnis "Kaninchenmast, nein danke" alle Tierfreund/innen zu einer begleitenden Protestaktion gegen CDU/CSU und FDP im Vorfeld der Ausschusssitzung auf.


Fakten, die jeder wissen sollte:
  • Rund 25 Millionen Kaninchen landen pro Jahr in bundesdeutschen Kochtöpfen.Lebenslang vegetieren sie in engen Batteriekäfigen auf scharfkantigen Gitterrosten. Auf einer Fläche etwa von der Größe eines DIN-A4-Blattes fristen sie in riesigen Masthallen ein unvorstellbar leidvolles Leben bis zu ihrem qualvollen Tod.
  • Enge Boxen schnüren den verängstigten Tieren buchstäblich die Luft zum Atmen ab. Tageslicht, Auslauf, Einstreu und artgerechte Nahrung bleiben ihnen lebenslang verwehrt.
  • Offene Wunden durch Aufliegen, Knochenbrüche durch stressbedingte Rangordnungskämpfe bis hin zum Kannibalismus sowie Entzündungen der Augen durch die Ausdünstungen der Exkremente sind Folge dieser tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen.
  • Nach nur wenigen Wochen werden die „schlachtreifen“ Kaninchen im Akkord – meist vor den Augen ihrer Artgenossen - getötet, oft ohne ausreichende Betäubung.

Geben Sie deshalb den Stimmlosen eine Stimme: Ihre Stimme!
Die tierquälerische Kaninchenmast ist nur eine Facette der
Tierausbeutung in unserem Land. Setzen Sie sich deshalb gemeinsam mit uns
– vielleicht sogar als Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz –
für die Freiheit und die Rechte aller Lebewesen ein!


Flugblatt als PDF zum ausdrucken

Restauranttipp #1 - Loving Hut

OVING HUT

Ich kann jedem der aus dem Raum Hannover kommt das "Loving Hut" wärmstens ans Herz legen. Weitere Standorte findet ihr auf der Internetseite welche ich bei den Kontaktdaten verlinkt habe. Die Vorzüge stelle ich zur besseren Übersicht Stichpunktartig zur schau:

  • super Lecker
  • sehr Preiswert
  • alles VEGAN
  • große Auswahl
  • freundliche Bedinungen
  • angenehmes Ambiente
  • hab ich lecker und preiswert schon erwähnt?^^

Loving Hut wirbt selber mit folgendem Text:

Loving Hut ist mit der Vision entstanden, dass alle Lebewesen in Frieden, Liebe und Harmonie miteinander und in Einklang mit der Erde leben können.

Als Einladung zur internationalen Gourmet Küche sind die attraktiven Preise und die gesunden Zutaten von hoher Qualität zu sehen, welche es so jedem möglich machen, lecker zu essen und dabei einen Beitrag für die Umwelt zu leisten.

Alle Gerichte werden auf rein pflanzlicher Basis (vegan) liebevoll zubereitet und in einer schönen, freundlichen und ruhigen Atmosphäre serviert. Da immer mehr Menschen auf der ganzen Welt eine gesunde vegane Ernährung bevorzugen, ist Loving Hut ein Vorreiter für eine alternative Lebensweise und ein nachhaltiges Leben auf diesem Planeten. Loving Hut steht für Liebe, Frieden, Mitgefühl, Ökonomie und Gesundheit in der Ernährung.


Kontaktdaten:
Loving Hut Hannover
Calenberger Str. 11
30169 Hannover
Tel.: 0511 10538276 begin_of_the_skype_highlighting 0511 10538276 end_of_the_skype_highlighting
Handy: 0176 24486837

Website: www.lovinghut.de/hannover

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 11 Uhr bis 21 Uhr
An Sonn- und Feiertagen geschlossen

Nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt.
Straßenbahn Linie 17, Haltestelle Humboldtstraße oder
U3, U7, U9, Haltestelle Waterloo.

Montag, 5. Juli 2010

Helden ihrer Zeit #2 - Paul Watson

Vorbilder für Generationen


Paul Watson (* 2. Dezember 1950)

Am 26. Dezember 1992 kletterte der Mann mit dem Codenamen „Agent 13“ an Bord des Walfängers „Nybroena“. Unbewacht lag der Pott im norwegischen Hafen Stein. Die Mission des Saboteurs: das Schiff versenken, um die Öffentlichkeit auf den noch immer betriebenen, international geächteten Walfang Norwegens aufmerksam zu machen.

Im Maschinenraum öffnete „Agent 13“ die Einlaßventile des Kühlsystems. Ganz langsam soff die „Nybroena“ ab. Schaden: 100 000 Dollar.

„Natürlich sind meine Aktionen gefährlich. Aber was ist falsch daran, sein Leben zu riskieren?“ Paul Watson spricht diese Sätze gelassen aus. Mit seiner sanften Stimme könnte er für Waschmittel werben. Aber seine Sprache wird von den Walschlächtern und illegalen Treibnetzfischern weltweit verstanden.

Denn Watson hat ihnen den Kampf angesagt: Dreizehn Schiffe versenkte oder beschädigte der 43jährige Öko-Rambo bislang; Dutzende Kilometer von ihm gekappter Treibnetze liegen unschädlich gemacht auf dem Meeresgrund. Sea Shepherd, Meereshüter, nennt Watson seine Umweltschutz- organisation. Und über seinen Öko-Geheimdienst ORCAFORCE („Wir sind die CIA des Meeres.“) bekommt er sofort mit, wenn es den Meerestieren irgendwo wieder an den Kragen gehen soll. Gern nennt sich Watson „Umweltpolizei“. Er dokumentiert illegalen Delphinfang, Robbenschlachten und befolgt wörtlich die UNO-Natur-Charta von 1982. Die Charta fordert Staaten, aber auch internationale Organisationen und einzelne auf, für den Schutz der Umwelt zu sorgen. Artikel 21e erlaubt ausdrücklich „Aktionen zur Rettung der Natur in Gebieten, die nicht dem Gesetz eines Landes unterliegen“.

Beinah so wie Sir Francis Drake hat Watson einen Kaperbrief im Namen der Königin Umwelt. Mit diesem Freibrief für die gute Sache im Rücken passiert ihm nicht einmal dann etwas, wenn er mit seinen Tauchern im Hafen von Reykjavík die halbe isländische Walfangflotte versenkt. So geschehen im November 1986. Als sich Watson den isländischen Behörden stellte, setzte man ihn ins nächste Flugzeug. Denn die letzten illegalen Walfangnationen scheuen die Öffentlichkeit und das Medieninteresse wie die Pest. „Kriminelle gehen nun einmal nicht gern vor den Richter“, freut sich Watson.

Die Rechtslage ist eindeutig auf seiner Seite: 1982 verbot die International Whaling Commission (IWC), unterstützt von der UNO, den kommerziellen Walfang. Doch trotz aller Beteuerungen und Versprechen geht das Schlachten weiter. Unter verdeckter Flagge wird gejagt, was die Meere hergeben.

Seit 1991 sind Treibnetze verboten. Das weiß auch Japan. In den Medien dort hat Watson als „Samurai der Meere“ Berühmtheit erlangt. Aber das heißt noch lange nicht, daß man im Land der aufgehenden Sonne auf Wal- und Delphinfleisch verzichten will. So leugnet man hartnäckig, mit der Treibnetzmethode die Meere zu durchpflügen. Aber Watson hat Beweise:

Im März 1992 umkreiste er drei japanische Schiffe, die gerade dabei waren, ihre Treibnetze auszubringen. Nachdem der Öko-Pirat alles auf Video aufgenommen hatte, rammte er die verschreckten Japaner mit seinem pechschwarzen Schiff „Sea Shepherd II“. Ausrüstung für zwei Millionen Dollar ging den Söhnen Nippons zu Bruch.

Verwirrt fragte der japanische Kapitän per Funk an, warum man sie gerammt habe. Antwort Watsons: „Weil ihr zu viele Delphine, Fische und Seevögel tötet – und weil ihr uns mit der Bezeichnung Greenpeace beleidigt habt.“ Auf die ist Kapitän Watson nicht gut zu sprechen. Obwohl er einer der Mitgründer von Greenpeace war, flog der Meereshüter bei den Umweltschützern raus. Begründung: Seine Aktionen seien zu radikal. „Kompromißlos“ nennt es Watson.

Der Kapitän sieht sich als Bodyguard der Wale. „Andere schützen mit ihrem Leben Könige – warum soll ich nicht dasselbe für die bedrohten Wale tun?“ Seine Beziehung zu diesen größten Säugetieren der Welt hat geradezu mystischen Ursprung: 1973 wurde das Indianervolk der Sioux bei einer Protestversammlung am Wounded Knee in South Dakota von einem dichten Ring aus FBI-Männern eingeschlossen.

Kurzerhand entschloß sich Watson mit einem Freund, den belagerten Sioux zu Hilfe zu kommen. Und wirklich – er konnte sich durch die FBI- Linien schlagen. Das beeindruckte die Indianer derart, daß sie Watson adoptierten. Zur Besiegelung wurden die beiden zu einem heiligen Ritus in die Schwitzhütte mitgenommen. Bei glühender Hitze und völliger Dunkelheit sah Watson seine Bestimmung; er sollte zum Beschützer der Meerestiere, besonders der Wale, werden.

Damit machte er gleich Ernst: Mit dem Schlauchboot fuhr er zwischen die Harpunen der Walfänger und die gejagten Riesensäuger. Als er Robbenbabys mit Farbe besprühte, wäre er von den kanadischen Heulerschlächtern um ein Haar gelyncht worden. Seitdem Watson seine eigene Organisation gründete, wandelt er auf dem schmalen Pfad zwischen legal und illegal, zwischen Gewalt und Gewalt-losigkeit. Doch bis heute ist kein Mensch durch Watson verletzt worden.

28 000 Mitglieder hat Sea Shepherd heute – Tendenz stark steigend. Rund eine Million Mark Spenden werden jährlich verplant. Seine Glaubwürdigkeit unterstreicht der Kapitän damit, daß er keinen einzigen Spendengroschen für Sea Shepherd selbst verwendet. Im Gegenteil. Er spendet jährlich zehn- bis zwanzigtausend Dollar – „andere zahlen das eben in ihren Golfclub ein“. Sein Geld verdient er mit Vorlesungen an Universitäten und als Autor. Mit der Summe, die die Warner Brother Studios für die Filmrechte an seiner ersten Versenk-Aktion bezahlten, kaufte er gleich ein neues Schiff.

Der Stoff für Hollywood: Im Juli 1979 rammte er den Walfänger „Sierra“. Nachdem der Kahn für eine Million Dollar repariert worden war, versenkten die Walschützer das Schiff im Hafen von Lissabon. Einen Abend, bevor es wieder auslaufen sollte.

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Paul Watson plädiert dafür, dass menschliche Gemeinschaften (Städte) nicht mehr als 20.000 Menschen umfassen und durch weiträumige Wildgebiete getrennt sein sollten. Seiner Ansicht nach hat die menschliche Population die globale Tragfähigkeit schon lange erheblich überschritten. Die Menschen produzierten unglaubliche Mengen von festen, flüssigen und gasförmigen Abfällen und beuteten den Planeten und die Rohstoffe der Natur rücksichtslos aus. Er ist der Ansicht, dass die biologische Vielfalt durch Überfischung, Verschmutzung, Vergiftung und landwirtschaftliche Monokulturen bedroht sei. Seine weiteren Kritikpunkte sind die weltweite Zersiedelung der Landschaft, die Versauerung der Meere, die Zerstörung der Ozonschicht, die globale Erwärmung und der Klimawandel. Watson prangert das weltweite Artensterben an.

Er fordert die Anerkennung anderer Arten als Mit- und Erdenbürger. Deshalb brauche die Erde nach seiner Meinung für ihre Gesundung große Gebiete, in denen keine Menschen leben und sie nicht in die Natur eingreifen. Er plädiert dafür, mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe aufzuhören. Statt dessen sollte die Menschheit nur Wind, Wasser und Sonne für die Erzeugung von Energie nutzen. Schiffe sollten mit Segeln und Wind angetrieben werden. Nahrungserzeugnisse sollten vor Ort produziert und nicht durch die halbe Welt geschickt werden. Watson plädiert dafür, die riesigen Herden von Kühen und Schafen wegen ihres Methanausstoßes abzuschaffen und diese durch Bisons und Karibus zu ersetzen. Die Menschen sollten sich möglichst vegetarisch ernähren.

Watson plädiert weiterhin für ein Wirtschaftssystem, in dem alle Menschen einen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung haben, ohne die Welt und ihre Ressourcen auszubeuten. Deshalb schlägt er vor, die Menschheit radikal auf eine Milliarde Individuen zu reduzieren und nur denjenigen Nachwuchs zu erlauben, die sich völlig ihrer Verantwortung für das Wohlergehen der Welt hingeben. Er sieht den Menschen als Virus der Biosphäre, der wie Krebs mit radikalen und invasiven Mitteln bekämpft werden müsse.

Paul Watson gilt in manchen Ländern als Staatsfeind und Umweltterrorist, während seine Anhänger ihn dagegen als Helden und Retter der bedrohten Meerestiere feiern.

Zitat von Chefmaschinist Jeremy Coon: „Ich glaube an den Käpten, und wenn ich sterbe, weiß ich, dass ich was Gutes getan habe.“

Der kanadische Schriftsteller Farley Mowat bezeichnete Watson als den „entschlossensten und effektivsten Schützer der Meerestiere“.

Das Time Magazine ernannte ihn im Jahr 2000 zu einem der Umwelthelden des zwanzigsten Jahrhunderts

Donnerstag, 1. Juli 2010

Tierschutz-Appell an Bundespräsident Wulff

Quelle: PETA per Twitter

Gerlingen, 30. Juni 2010 – Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) fordert Bundespräsident Wulff dazu auf, in seinem neuen Amt Verantwortung im Tierschutz zu übernehmen. Wulff war in der Vergangenheit oftmals heftiger Kritik der Organisation ausgesetzt, da er als niedersächsischer Ministerpräsident die konventionelle Massentierhaltung massiv vorangetrieben hat. In Teilen Niedersachsens ist dank Wulff inzwischen die höchste Dichte sogenannter „Nutztiere“ weltweit zu verzeichnen. Doch die Mehrheit der Deutschen lehnt die Intensivtierhaltung ab. PETA sieht sie als systemimmanente Tierquälerei an und fordert ihre Abschaffung.

„Die Tiere hätten Wulff nie ihre Stimme gegeben, genauso wenig wie die Mehrheit der Deutschen. Wulff steht für Intensivtierhaltung und damit für Tierquälerei!“, so PETA-Sprecher Lars Hollerbach. Täglich werden ca. 5,7 Millionen Tiere in Deutschland für die Nahrungsmittelproduktion getötet, das sind weit über zwei Milliarden Tiere pro Jahr. Ihr kurzes Leben verbringen sie während der Mast in der Intensivtierhaltung in Dunkelheit und Enge. PETA fordert zu einem Bewusstseinswandel auf und bietet jedem Interessierten kostenlose „Veggie Starter Kits“ für den Einstieg in eine fleischfreie Ernährung an.

Interviewkontakt: Lars Hollerbach, Tel. 07156 / 17828-34, LarsH@peta.de
Druckfähige Fotos aus der Intensivtierhaltung: www.fotos.peta.de
Weitere Informationen: www.goveggie.de

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