SkaⓋoluzzer

"Save the Earth, it's the only planet with Chocolate!"

Samstag, 30. Oktober 2010

[NEWS] TV-Tipp: Schlachtfabrik in Wietze

Worum gehts?
  • Ein Bericht über die Schlachtfabrik in Wietze. Die
    Aufnahmen sind vom Donnerstag dieser Woche und zeigen den Baufortschritt
    ( es ragen schon einige gewaltige Pfeiler in den Himmel )
    Interviews wurden mit der BI Wietze und der Gegenseite ( Bürgermeister )
    gemacht.

Wann und Wo?
  • ZDF - Sendung "Länderspiegel"
  • Samstag den 30.10.2010 um 17:05 Uhr

Donnerstag, 28. Oktober 2010

[NEWS] TV-Tipp: VEGANES Experiment

Ein MUSS für jeden Veganer und Vegetarier, aber auch für jeden anderen der mehr über Veganismus in Erfahrung bringen will! Wie es genau ausgeht und worum es im einzelnen geht weiß ich auch noch nicht, aber es soll wohl sehr positiv ausgegangen sein.

Worum gehts?
  • Veganes Experiment mit Björn Moschinski dem VeganHeadChef

Wann und Wo?
  • Donnerstag den 28.10.2010
  • um 20:15 Uhr
  • im ARD (Ersten)
  • Die Sendung "Wie ernährt sich Deutschland"
  • ARD Themenwoche "Essen ist Leben"

Sonntag, 24. Oktober 2010

Mastställe für Hähnchen auf Google Maps

In Wietze entsteht zur Zeit Europas größter Schlachthof - jährlich sollen mehr als 130 Millionen Masthühner pro Jahr (2.592.000 Hühner pro Woche) geschlachtet werden! Mindestens 400 Mastbetriebe sollen sich dazu im Umkreis von 100 km ansiedel.

Wo? Und ob bei Ihnen in der Nachbarschaft auch eine solches Tier-KZ entsteht kann nun hier eingesehen werden (Die ersten Mastanlagen wurden bereits eingetragen):


Mastställe für Hähnchen Niedersachsen auf einer größeren Karte anzeigen

Diese Karte soll alle geplanten, in Bau befindlichen oder schon in Betrieb genommenen Hähnchen Mastställe (rot) im norddeutschen Raum abbilden. Putenmastställe sind gelb, Bruteierproduktion grün gekennzeichnet.

Ich hatte bereits in der Vergangenheit desöfteren über dieses lebensverachtende Wahnsinnsprojekt berichtet --> Hier klicken

Montag, 11. Oktober 2010

Kindererziehung FLEISCHLOS?

Mir wurde schon ein paar mal die Frage gestellt wie ich meine Kinder später (noch sind keine da, geschweige denn geplant) erziehen bzw. ernähren würde. Meine persönliche Antwort auf diese Frage wäre:
Da ich eine Ernährung mit Fleisch aus vielen Gründen als FALSCH erachte - Fleischkonsum nicht ethisch vertreten kann oder will, so ist die logische Schlussfolgerung, dass ich meine Kinder später fleischlos ernähren werde. Warum sollte ich dafür Sorge tragen, dass jene - meines erachtens - Falsches konsumieren - täte ich dies - so wäre ich ein schlechter Vater - ein schlechtes Vorbild - vllt sogar ein Heuchler. Jeder mag es anders handhaben - ich werde es so tun. Verbieten werde ich es ihnen jedoch nicht - aber aufgeklärt werden jene, denn das ist meine Pflicht als Erziehungspart. Sollten sich meine Kinder später von sich aus entscheiden - sie wollen dem vermeindlichen "Fleischgenuss" erliegen, so ist das eine Entscheidung die selbstständig und aufgeklärt getroffen wurde. Allerdings gehe ich aus aufklärungstechnischen Gründen davon aus, dass dies nicht passieren wird bzw. ich will es nicht hoffen...


Wie schaut es bei EUCH aus? Wie würdet IHR eure Kinder ernähren? Oder wie habt ihr es vllt. schon längst getan?


Sonntag, 10. Oktober 2010

[NEWS] Weiterer Sieg für Stiere in Spanien

Quelle: Comprendes - Das Spanienmagazin

Nach dem Stierkampfverbot in Katalonien vor zwei Monaten, welches Anfang 2012 in Kraft tritt, muss die Stierkampflobby nun eine weitere bittere Niederlage einstecken. Der Madrider Senat hat gestern den Antrag der konservativen Volkspartei PP, das blutige Gemetzel zum Kulturgut erklären zu lassen, niedergeschmettert.

MADRID / SPANIEN (10.10.2010): Nach dem Stierkampfverbot in Katalonien vor zwei Monaten, welches Anfang 2012 in Kraft tritt, muss die Stierkampflobby nun eine weitere bittere Niederlage einstecken. Der Madrider Senat hat gestern den Antrag der konservativen Volkspartei PP, das blutige Gemetzel zum Kulturgut (“Bien de Interés Cultural”) erklären zu lassen, mit 129 zu 117 Stimmen niedergeschmettert.

Nicht der spanische Staat als Ganzes, sondern nur die einzelnen autonomen Regionen könnten den Stierkampf zum Kulturgut erklären, so die Sozialistische Arbeiterpartei Spaniens (PSOE).

Der Abgeordnete der CiU, Josep Maldonado, hat betont, dass viele Leute nicht die Szenen des Leidens die sich in den Stierkampfarenen ereignen, sehen wollen und vor allem das Interesse an diesen Spektakeln stark zurückgehen. Obwohl er den kulturellen und traditionellen Charakter des Festes nicht verneint hat, bekräftigt er ausdrücklich, dass diese Umstände die Grausamkeit nicht rechtfertigen.

Pío García Escudero (PP) versuchte vergeblich, mit der Erwähnung stierkampffanatischer Künstler wie Pablo Picasso oder Federico Garcia Lorca, sich mit den üblichen scheinheiligen Argumenten von Kunst und Kultur Gehör zu verschaffen. Diese Künstler gehören der Vergangenheit an, genauso wie die Tage des Stierkampfs gezählt sind.

Die erbitterteten Pläne der Stierkampflobby, die Folter sogar als Immaterielles Kulturerbe von der UNESCO schützen zu lassen, dürften somit ebenfalls einen Dämpfer erhalten, denn die Erklärung als Kulturgut gehört mit zu den Bedingungen, die von allen Ländern der Welt in denen Stierkämpfe stattfinden, offensichtlich erfüllt werden müssen.

Die konservative Volkspartei prüft unterdessen noch immer, ob sie das in Katalonien ausgesprochene Stierkampfverbot vor dem Verfassungsgericht anfechten kann.

Die Angst der Stierkampflobby vor dem Aus ist groß, zudem nun auch noch die Europäische Union damit droht den Geldhahn für die blutigen Subventionen zuzudrehen. Am Mittwoch hat die Volkspartei von Katalonien im Europäischen Parlament eine internationale Kampage begonnen, um die Stierkämpfe als “Kulturerbe” zu verteidigen.

Demütigung und Folter eines Lebewesens kann weder als Kultur verstanden, noch Blutvergießen Kunst genannt werden und erst recht nicht mit unseren Steuergeldern subventioniert werden.

Quelle: Comprendes - Das Spanienmagazin


Super das sind doch mal tolle Nachrichten - ein gesamtes Stierkampfverbot rückt immer näher.

Ich hatte bereits über den Verbot in Katalonien berichtet: HIER KLICKEN

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Boehringer Tierversuchslabor - Grundsteinlegung in Hannover

Quelle: HAZ - Boehringer Grundsteinlegung
250 Gäste haben am Dienstag die Grundsteinlegung für das Forschungszentrum von Boehringer am Rande Kirchrodes gefeiert. Vor dem Zaun protestierten 30 Gegner.

Die Fundamente sind längst gelegt, sogar die ersten Mauern ragen bereits hoch auf über der Baustelle, jetzt hat das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim am Rande Kirchrodes ganz offiziell die Grundsteinlegung an seinem Europäischen Forschungszentrum für Tierimpfstoffe nachgeholt. Rund 250 Gäste feierten mit, es gab einigen Pathos, aber auch nachdenkliche Worte. Bis Ende 2011 soll das 40 Millionen Euro teure Medizinzentrum fertiggestellt sein, ab 2012 sollen zunächst etwa 50 Wissenschaftler und Tierpfleger ihre Arbeit aufnehmen. Weil es auch um Tierversuche geht, weil mit dem Entwickeln von Impfstoffen die Massentierhaltung erleichtert wird und weil Anlieger fürchten, dass die Anlage nicht sicher sein wird, protestierten vor dem Tor erneut etwa 30 Gegner gegen die Ansiedlung. Der Protest blieb aber friedlich.

[...]

Das Familienunternehmen Boehringer will in Hannover neuartige Impfstoffe gegen Tierkrankheiten entwickeln. Forschungschef Randolph Seidler wies darauf hin, dass Tierkrankheiten in der Praxis heute viel zu häufig durch Antibiotikagaben behandelt würden. „Vorbeugen ist besser als heilen“, sagte Seidler: Wenn mithilfe von Impfstoffen der Einsatz von Antibiotika reduziert werden könne, verbessere sich die Qualität der Lebensmittel und werde die Ausbreitung gefährlicher Resistenzen verhindert.

[...]

Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode hoffte in seinem Grußwort, dass „ein Signal ausgeht vom heutigen Tag“. Es sei „etwas ganz Besonderes“, dass das Millionenprojekt realisiert werde – „und zwar nicht in Sibirien oder in den Weiten Niedersachsens, sondern mitten in Hannover, im Zentrum der Forschungskompetenz“. Bode warnte davor, Risiken überzubewerten. Bei dem Forschungszentrum sei der „Sicherheitsstandard höher als beim Überqueren der Straße oder beim Autofahren“, also den Alltagsrisiken, denen der Mensch ausgesetzt ist. Auch Engelbert Günster, Deutschlandchef von Boehringer, hält die Risiken für beherrschbar und hofft, dass „bald viele innovative Impfstoffe aus Hannover ihren Weg in die Welt nehmen“.

[Conrad von Meding]
Zu einigen Hintergrundinformationen von mir zum Thema:

Boehringer wollte ansich erst woanders ansässig werden, allerdings wurde der Standort wegen massiver Bürgerproteste verlegt - neuer und jetziger Standort: Hannover. Der Wortlaut von Boehringer diesbzgl.: "In Hannover rechnen wir nicht mit soviel Widerstand" Und so kam es wie es kommen musste - unsere Hannover Politiker waren ganz geil auf den Bau, da ja Forschung, Innovation und viel Geld bedeutet - meines wissens (verbessert mich bitte, wenn ich falsch liege) haben damals außer Schwarz, Gelb, auch die SPD und sogar die Grünen FÜR den Bau gestimmt - lediglich die Linken waren dagegen.

Das Baugelände wurde damals (2009) von Tierrechtlern besetzt - 5 von ihnen wurden wegen Hausfriedensbruch vor den Kadi gezogen.

Das lächerlichste an diesem Bau ist jedoch der Wahnsinn, welcher damit bezweckt werden soll: Es wird unter anderem an Medikamenten für Tiere geforscht - hört sich zu allererst gar nicht so schlecht an - allerdings wird AN Tieren FÜR verbesserte Massentierhaltungen geforscht - ergo: Damit man die Produktivität steigern kann - Tiere haben davon nichts - leidglich geldgeile Menschen die der "Geiz-ist-geil-Metalität" fröhnen. Zudem wird befürchtet die Anlage sei nicht sicher genug (gefährliche Viren etc.)

Der Bau hat wiegesagt leider schon begonne, dennoch darf der Protest NICHT abreißen!!!

Wer leider nicht aus der Gegend kommt und sich aktiv am Protest vor dem Gelände beteiligen kann - sollte zumindestens Medikamente der Firma "BOEHRINGER" boykottieren!

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