SkaⓋoluzzer

"Save the Earth, it's the only planet with Chocolate!"

Donnerstag, 24. November 2011

CASTOR live Ticker

Der Castor rollt und wenn ihr wissen wollt, WANN er WO ist, dann empfehle ich euch folgende Seite:



Auf der Seite gibt es noch einige weitere tolle Features wie z.B. die Kartenansicht, wo der aktuelle Aufenthaltsort des Castors markiert ist.

Montag, 4. Juli 2011

Kirche und Staat wirklich getrennt? Subventionen ohne Ende!

Es heißt ja immer so schön STAAT und KIRCHE werden strinkt GETRENNT - ICH würde diese Regelung klasse finden, wenn sie denn auch berherzigt werden würde. Aber leider ist das Gegenteil der Fall.

Randnotiz: Wenn ich im folgenden von der Kirche rede, meine ich die zwei größten christlichen Glaubensgemeinschaften Deutschlands - die katholische und die evangelische (denn darauf beziehen sich auch sämtliche Zahlen).

Im Prinzip fängt es schon bei der Kirchensteuer (ca. 9 mrd. EUR) an, welche mitunter vom Staat eingetrieben wird, allerdings kann man hier schon fast ein Auge zudrücken, da es sich hierbei noch um eine freiwillige Abgabe handelt.

Dann gibt es noch die ganzen kirchlichen Sozialeinrichtungen Diakonie und Caritas, die der Staat zu weit über 90 Prozent finanziert, während die Kirche in diesen Einrichtungen aber alleine das Sagen hat (z. B. bei Personalentscheidungen). Drücken wir meinetwegen auch hier nochmal nen Auge zu.

Und warum ist am 22. September 2011 im Reichstag eine Rede des Papstes der römisch-katholischen Kirche, Joseph Ratzinger geplant?

Was ich jedoch am kritischsten sehe, sind die unglaublichen Subventionen des Staates an die Kirche.:

1) Verzicht auf Einnahmen

Steuerverluste durch steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer (lt. 22. Subventionsbericht der Bundesregierung von 2010)
2,79 Milliarden Euro

Steuerbefreiung der verfassten Kirchen
1,50 Milliarden Euro

Verzicht auf Einnahmen des Staates insgesamt ca.
GESAMT: 4,29 Milliarden Euro


2) Direkte Subventionen (unvollständig)

Konfessioneller Religionsunterricht in doppelter Ausfertigung (katholisch und evangelisch) an allen Schulen
3,50 Milliarden Euro

Ausbildung der kirchlichen Theologen an den staatlichen Universitäten und Unterhalt kirchlicher Fachhochschulen
0,65 Milliarden Euro

Kirchliche Ersparnis durch Einzug der Kirchensteuer durch Staat und Arbeitgeber
1,01 Milliarden Euro

Denkmalpflege (nur Anteil von Bund und Ländern)
0,24 Milliarden Euro

Seelsorge bzw. Mission in öffentlichen Einrichtungen (Militär, Polizei, Gefängnis, Anstalten)
0,08 Milliarden Euro

Weitere Staatszuschüsse aufgrund von Konkordaten und Kirchenverträgen (Gehälter von kirchlichen Amtsträgern, Pensionen, z. B. von Bischof Mixa und vielen anderen, Kirchliche Hochschule Eichstätt u. ä.)
0,83 Milliarden Euro

Zahlungen der ca. 15.000 Kommunen in Deutschland (geschätzt)
4,00 Milliarden Euro

Ausgaben öffentlicher Rundfunkanstalten für kirchliche Sendungen
0,20 Milliarden Euro

Zuschüsse an kirchliche Hilfs- u. Missionswerke
0,19 Milliarden Euro

Zuschüsse zur kirchlichen Kultur
0,02 Milliarden Euro

Sonstiges (z. B. Orden, Kirchentage, Stiftungen)
0,09 Milliarden Euro

Weitere Zahlungen
unbekannt

Direkte Subventionen ca.
GESAMT 10,81 Milliarden Euro

Gesamt 1) und 2) 15,1 Milliarden Euro

Staatliche Subventionen an die Kirchen insgesamt: Ca. 15,1 Milliarden Euro pro Jahr

Quellen: - Carsten Frerk, Finanzen und Vermögen der Kirche in Deutschland, Aschaffenburg 2002
siehe auch: http://bfg-muenchen.de/files/texts/steuersubventionen_kirche.pdf
- Gerhard Rampp, Bund für Geistesfreiheit Augsburg, www.bfg-augsburg.de, 25.1.2010



Ich finde es schlichtweg ungerechtfertigt, dass ein jeder Steuerzahler, sei es nun ein Muslim, Jude, Atheist, Agnostiker - kurzum jeder andersreligiöse, oder Konfesionsloser - z.B. für das Gehalt von protestantischen und katholischen "Würdenträgern" aufkommen MUSS. Ich sehe da keine Trennung zwischen Staat und Kirche und noch weiter - eine klare Benachteiligung für andere Glaubensgemeinschaften.

Am meisten sind mir wiegesagt die Gehälter ein Dorn im Auge - hierzu ein interessanter Artikel bei Spiegel-Online.

Aber auch der "Etikettenschwindel" der sozialen Einrichtungen - Beispiel: Kindergärten - im Durchschnitt finanzieren die Kirchen "Ihre" Kindergärten nur zu 7% selbst - der GANZE Rest kommt vom Staat und demzufolge vom Steuerzahler - Die Kirche hat dennoch vollen Einfluss, dass wirkt sich auch aufs Personal aus - ohne entsprechende "Konfession" hat man sehr schlechte Karten dort einen Job zu finden. Ergo werden in "eigentlich" staatlich-sozialen Einrichtungen mit minimalen Kirchensponsoring gewisse Glaubensrichtungen bevorzugt... ein Unding wie ich finde!

Und machen wir uns nichts vor - andere Glaubensgemeinschaften schaffen es ja auch sich selbst zu finanzieren dies wäre AUCH den zwei größten christlichen Kirchen in Deutschland möglich - den Reich sind sie allemal. Und selbst, wenn nicht - es ist kein Grund 2 Glaubensgemeinschaften derart zu bevorzugen.

Das Grundgesetz legt dem Staat eine weltanschaulich-religiöse Neutralität auf, insbesondere wird die Privilegierung bestimmter Bekenntnisse untersagt (BVerfGE 19, 206/216 siehe auch GG Art. 4, Erläuterungen 1 )

Montag, 20. Juni 2011

Herzloser Jäger vs. Karma/Gerechtigkeit

Quelle: awm009.de
Eine wahre Begebenheit, geschehen am 17.06.2011

Am Nachmittag geht ein Hundehalter mit seinem Hund in einer ländlichen Gegend, auf einem befestigten Weg - zwischen Kanälen und Feldern - spazieren. Nach kurzer Zeit kommt ihnen eine Person entgegen und der Halter lässt seinen Hund rechtzeitig "bei Fuß" gehen.

Beim Näherkommen entpuppt sich die entgegenkommende Person dann als Jäger, der den Hundehalter, dessen Hund noch immer toll bei Fuss lief, anschrieh mit den Worten: "Wissen Sie nicht dass der Hund angeleint sein muss?"

Daraufhin der Hundehalter freundlich: "Nein, muss er nicht"
Der Jäger entgegnete schreiend: "Hier stehen doch überall Schilder!"
Der Hundehalter antwortete genervt: "Das interessiert mich nicht - denn das ist in dieser Gegend ein völliger Quatsch!"

Soweit das kurze Wortgefecht der beiden.

Daraufhin nimmt der Jäger sein Gewehr von der Schulter, legt an und zielt auf den Hund. Geistegegenwärtig reagiert der Hundehalter sofort, und schlägt den Jäger mit voller Wucht ins Gesicht, so dass das Gebiss (Oberkiefer) des Jägers zerbricht.

Der Jäger strauchelt und ging zu Boden, schreit (ohne Gebiss oben) den Hundehalter an und droht ihm mit einer Strafanzeige.

Was Jäger und Hundehalter jedoch nicht bemerkt hatten, war, dass eine dritte Person diesen ganzen Vorfall beobachtete und sich dem „Tatort“ gezielt näherte.

Vor den beiden Männern weist sich diese Person als Polizist aus, nahm das Gewehr des Jägers an sich, stellt fest, das diese, auf einem öffentlichen Weg, geladen ist. Der Polizist entfernt die Patronen und lässt sich auch die Ersatzpatronen vom Jäger aushändigen.

Dann nimmt der Polizist die Personalien von Jäger und Hundehalter auf und beruhigt den Hundehalter: „Ich habe alles gesehen – Sie müssen sich keine Sorgen wegen der Körperverletzung machen – sie haben in Notwehr gehandelt. Der Jäger muss jedoch mit einer Strafanzeige rechnen“.


Diese jene Geschichte/Begebenheit hab ich auf o. g. Seite vorgefunden und wollte sie euch nicht vorenthalten - ein Besuch auf die Quelle lohnt sich auf jedenfall, da dort noch mehr interessante Berichte stehen.

Freitag, 10. Juni 2011

Unvegane Grundstoffe in der Homöopathie

Dieses mal möchte ich mich einem Thema widmen mit welchem ich persönlich ansich recht wenig am Hut habe (durch meine Mutter zwar Konatakt zu eben jener, allerdings nie persönlich mit dem Thema auseinandergesetzt) und deswegen erst JETZT darauf aufmerksam wurde.

Es geht um Homöopathie, der Alternative zur gängigen Schulmedizin - von letzterer war mir bei vielen Produkten bereits bewusst, dass unvegane Inhaltsstoffe und Tierversuche gang und gebe sind. Was mir allerdings neu war, dass dies in der Homöopathie anscheinend nicht anders ist - gerade in Bezug auf unvegane Inhaltsstoffe, ist die Liste recht lang.

Ich möchte hier auf keinenfall etwas schlecht reden, die meisten die sich für Homöopathie entscheiden tun dies ja gerade, weil sie schonendere und natürliche Heilmethoden bevorzugen. Ich möchte lediglich diejenigen die sich dafür interessieren und für die folgendes NEU ist, aufklären ;)

Folgende Stoffe "können" in dem ein oder anderen Mittelchen stecken:

Blattläuse, Delphinmilch, Eierstockextrakt von Kühen und Schafen, Faules Rindfleisch, Fuchslunge, Hundekot, Speichel tollwütiger Hunde und vieles mehr - die komplette Liste, mit den dazugehörigen Bezeichnungen, könnt ihr HIER finden.


Abschließend bitte ich JENE die sich - im Gegensatz zu mir - wirklich mit Homöopathie auskennen, mich zu verbessern, wenn ich irgendwo falsch lag, oder wenn ich ggf. etwas ergänzen soll.
Link

Donnerstag, 9. Juni 2011

Aktionstage in Wietze: 09. – 14. 06. 2011

Quelle: http://antiindustryfarm.blogsport.de/

Bevor ich hier groß was reinschreibe schaut am besten selbst auf o. g. Adresse - dort stehen eine Menge Infos.


Für alle die nicht genau wissen worum es in Wietze geht: HIER bereits gepostete Artikel von mir zum größten Schlachthof Europas (Die jährliche Todesrate liegt im 9-Stelligen Bereich, also ÜBER hundert Millionen Lebewesen).

Freitag, 3. Juni 2011

EHEC-Übertragung durch Fleisch!

Endlich wird aus dem Fleischskandal, auch ein Fleischskandal und keine Gemüseverschwörung!

Auf news.de.msn.com heißt es:
[3. Juni - 16:40] Nürnberg (dapd). Infektionen mit dem EHEC-Erreger werden in den häufigsten Fällen durch das Essen von Fleisch verursacht. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, in Nürnberg hingewiesen. «In aller Regel erfolgt eine Infektion über Fleischverzehr.» Eine Übertragung durch Gemüse sei «eher selten», betonte der LGL-Präsident.

Bei den bislang bekannten EHEC-Infektionen in Bayern gebe es keine regionalen Häufungen. Die Krankheitsfälle seien über das ganze Land verteilt, sagte Zapf. «Man kann davon ausgehen, dass die Infektionsquelle im Raum Hamburg zu suchen ist», sagte der Experte. Von den 16 Patienten aus Bayern, die derzeit an der schweren Verlaufsform HUS erkrankt sind, seien 12 vor ihrer Erkrankung in Hamburg gewesen.
Quelle: http://nachrichten.t-online.de/
Quelle: http://news.de.msn.com/


Immer und immer wieder kommt es zu "Fleischskandalen": Gammelfleisch, BSE, die Vogelgrippe und zuletzt Dioxin in Eiern. Wieviel muss denn noch passieren, bis Frau und Herr Konsument aufwachen und begreifen, dass die ungeheure Ausbeutung von Tieren ihre Konsequenzen hat. Aber es muss ja immer mehr und mehr "produziert" werden und soll immer weniger und weniger kosten.

Ich sage nur Karma!



!!!NACHTRAG!!!:
Donato Greco, Experte der Weltgesundheitsorganisation (WHO), glaubt: Die Infektionen können ihren Ursprung eher im Fleisch als im Gemüse haben.

Greco sagte der italienischen Zeitung „La Repubblica“: „Der Erreger ist üblicherweise im Darm von Rindern zu finden und damit auch in rohem Fleisch wie Tartar oder schlecht gekochten Hamburgern.“ Er habe noch nie derart gefährliche Darmkeime auf Obst und Gemüse festgestellt.

Samstag, 28. Mai 2011

Warum nerven Veganer?

Warum kommt es mir und sicherlich auch vielen anderen Veganer oft so vor man würde, alleine durch seine Ernährungsgewohnheit, andere nerven?

Warum Veganer nerven? - Eine interessante Frage, welche ich mal versucht habe zu beantworten:

Ich denke nicht das man als Veganer mehr nervt als Omnis. Es ist viel mehr was damit einhergeht.

Für viele ist "Veganismus" ein ungelesenes Buch. Irgendwo wurde schonmal der Titel aufgeschnappt, nur was drin steht - wissen viele nicht und das wollen es auch nicht zwingend. Wenn nun aber ein "Veganer" in ihr Umfeld tritt - ist plötzlich ungewollt ein Kapitel aufgeschlagen - man macht sich automatisch über das "Neue" Gedanken - versucht evtl. gar einen Sinn dahinter zu finden, den man sich selbst ableitet - allerdings würde die Erkenntniss dahinter das eigene Weltbild ins wanken bringen können. Und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist - ist dies ja nicht gewollt^^

Selbst wenn man sich als Veganer bedenkt hält und freundlich auf Fragen antwortet - sein "Wissen" nicht aufdrängt. Kommt sein Gegenüber in eine Situtation des grübelns, wobei verschiedenste Emotionen geweckt werden können: vom "Schlechten Gewissen" bishin zur "Verachtung, weil sein Gegenüber seine Lebensweise ggf. für moralischer empfindet"... ist alles dabei.

Lange Rede kurzer Sinn: Mit nem Veganer in der Nähe, auch wenn dieser recht still ist - fühlen sich viele in eine Art Zugzwang gedrängt und dieses "unangenehme" Gefühl wird wohl manchmal auf den Menschen der Vegan lebt projiziert - er wird schlichtweg als nervig empfunden und das mit seiner bloßen Anwesenheit...


--> Und dann gibt es ja noch die Situation wo ein Gespräch herrausgefordert wird und in der Regel ist es so, dass man als Veganer auf die meisten gängigen Fragen auch sehr gute Argumente hat - was allerdings den Fragesteller gewisserweise entmachtet - er möchte ja nicht, dass seine Lebensweise als "schlecht" hingestellt wird. Und wenn sämtliche Argumente Pro-Fleisch entkräftet werden ... was ja nicht weiter verwunderbar ist, da man sich als Veganer sehr viel mit der eigenen Ernährung, dem Veganismus auseinandergesetzt hat, als ein Omni - jener kommt oftmals ohne seine Hausaufgaben gemacht zu haben - ergo: bekommt er das Gefühl in einer "Diskussion" einem "Klugschei****" gegenüberzusitzen und das kann dann evtl. auch nerven. Und dabei wird einem nur der eignene Spiegel vor Augen gehalten...

So oder so - recht machen kann man es nicht jedem und Übel nehmen sollte es den meisten auch nicht.

Ich lebe vegan und auch wenn ich mit meiner Lebensweise "Gefahr laufe zu nerven" bin ich mir immer im klaren darüber, dass sich die Person welche sich ggf. gestört wird - zumindestens Gedanken macht und das ist es auch im Endeffekt was am wichtigsten ist - Gedankenanstöße geben - sei es auch nur mit der bloßen Anwesenheit ;)

Samstag, 21. Mai 2011

Galileo - Mein Leben als Veganer

"Christian "verzichtet" bereits seit neun Jahren auf alle tierischen Produkte.
Was treibt ihn an, sich so einzuschränken?
Und führt das nicht zwangsläufig zu Mangelernährung?
Galileo klärt die wichtigsten Vorurteile in Sachen veganer Lebensstil und zeigt, dass Tierprodukte selbst in Produkten stecken, bei denen man es so gar nicht denken würde."

Hier gehts zum Beitrag!

Ich persönlich finde den Beitrag klasse, da jener zum einen WIRKLICH fair ist (nicht so wie viele andere Sendungen bei denen die Fleisch- und Milchlobby ihre Hände im Spiel hatte) und es auf Galileo ausgestrahlt wurde - jener "Mainstream"-Sendung mit sehr vielen Zuschauern. Der sympathische junge Mann im Beitrag mit dem Namen "Christian Vagedes" ist übrigens Vorsitzender der "Veganen Gesellschaft Deutschland".

Eine kleine Anmerkung hätte ich jedoch dennoch zu dem Beitrag - es viel der Satz, dass sich Veganer bestmöglich jedes Jahr ärztlich durchchecken lassen sollten. ICH finde das dies in diesem Kontext JEDER tun sollte - gerade die breite Masse der Omnis läuft meines erachtens viel schneller Gefahr an Mangelerscheinungen zu erkranken - die meisten Veganer sind in Ernährungsfragen recht gut aufgeklärt, im Gegensatz zum "Durchschnittsbürger". Es wird leider viel zu viel gegessen, ohne das man wirklich noch weiß WAS man da überhaupt isst. Ich kann jedem nur das Buch "Skinny Bitch" ans Herz legen. Hier geht es in erster Linie darum aufzuklären WAS man eigentlich tagtäglich konsumiert und das man einfach bewusster essen soll.

Montag, 2. Mai 2011

Osama bin Laden ist TOT - Grund zur Freude?

Osama Bin Laden ist nun tot. Das deswegen nun weltweite Freudentänze stattfinden - insbesondere in den USA, kann ich nachvollziehen - wer mag es den Leuten auch verdenken, wenn ein solch "böser" Mensch nun nicht mehr unter uns weilt, (auch ich weine ihm keine Träne nach) ABER was ich nicht gut finde...

...wie Staatsführer demokratischer Länder in welchem die Todesstrafe oder ähnliches verboten ist, sich positiv zu der Ermordung äußern.
Steht dies nicht im Konflikt mit den staatsinternen Regeln?
Wird dadurch nicht der Eindruck vermittelt - WIR würden sowas NIE tun, aber freuen uns, wenn es andere tun?
Wo verläuft die Grenze?
Sollte man sich überhaupt über den Tod eines anderen Menschen freuen - egal wie schlecht dieser ist?

Jeder sollte dies handhaben wie er es für richtig hält, aber als Amtsträger und Repräsentant eines Staates sollte man auch die Außenwirkung bestimmter Äußerungen mitbedenken und ob diese mit den eigenen (des jeweilig repräsentieren Landes) Grundprinzpien vereinbar sind.

Im offiziellen "Pressestatement der Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Tötung von Osama bin Laden" heißt es unter anderem:

[...Bin Laden war die Symbolfigur des internationalen Terrorismus, der kein Leben achtet, der nur tötet und der nur zerstört...]

[...BK´in Merkel: Ich bin heute erst einmal hier, um zu sagen: Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten...]

Frau Merkel kritisiert an Osama bin Laden, dass er unter anderem "kein Leben achtet" und äußert sich im selben Statement noch mit den Worten: "Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten" - WO BITTE ist hier die geforderte ACHTUNG VOR DEM LEBEN zu lesen? Nach deutschem Recht hat jeder so etwas wie Menschenrechte, egal wie "böse" er ist. Ich finde einfach, dass mit solchen Äußerungen ein falsches Bild vermittelt wird.

Donnerstag, 17. März 2011

Earthlings AUDIO-Version

Wer sich mit Tierrechten, Tierschutz, Veganismus etc. auseinander setzt wird zwangsläufig schon über die Videodokumentation "Earthlings" gestolpert sein. Diese Doku ist meines erachtens ein sehr guter "Aufklärungsfilm", der die gnadenlose Wahrheit/Realität aufzeigt wie der Mensch mit Tieren umgeht. Dabei werden ziemlich harte Szenen gezeigt - welche sich nicht jeder anschauen kann. ICH persönlich habe Earthlings nur bis zur Hälfte sehen können und musste dann einen "cut" machen, da es mich emotional zu sehr mitgenommen hat. Deswegen bin ich froh, dass es nun auch eine deutsche Audioversion von Earthlings - ohne Tierschreie etc. - gibt, allerdings empfehle ich weiterhin in der Regel den FILM, da dieser durch die visuellen Eindrücke um einiges aufrüttelnder ist - und das soll er ja auch - er soll denen die Augen öffnen, welche blind durch die Welt wandern.

Hier gehts zur "Audiodokumentation" Earthlings

"Earthlings" ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. "nicht-menschlichen Versorgern". Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix ("Gladiator"), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby.

Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. "Earthlings" verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist "Earthlings" mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen. Es existieren viele würdige Tierrechtsfilme, aber dieser Film geht über das Bisherige hinaus. "Earthlings" schreit danach, gesehen zu werden. Höchst empfehlenswert!

UND hier gehts zum Film: "Earthlings"

Freitag, 4. März 2011

Farce-Tierschutzprozess in Östereich bald ein Ende

Lest selbst - einfach auf das Bild klicken um es größer zu sehen:



Donnerstag, 17. Februar 2011

Sea Shepherd zwingt Japan zu Walfangstopp

EIN GROßES DANKESCHÖN AN DIE SEA-SHEPHERD-CREW FÜR IHRE GROßARTIGE ARBEIT, WELCHE NUN EINEN KLASSE ERFOLG FEIERN KÖNNEN! GEBT NIEMALS AUF - WEITER SO!

Quelle: Spiegel-Online


Artenschutz-Erfolg - Aktivisten zwingen Japan zu Walfangstopp
Von Frank Patalong

Aggressive Umweltschützer haben Japans Walfang-Lobby eine beispiellose Niederlage zugefügt. Mitten in der Saison macht die Walfangflotte kehrt und stoppt ihren Einsatz. Die Aktivisten von Sea Shepherd hatten sich ein Rennen mit den Jägern geliefert und den Fang unmöglich gemacht.

Wegen wiederholter "Übergriffe" durch die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd hat Japan seinen umstrittenen Walfang vorerst beendet. Tatsuya Nakaoku, ein Sprecher der japanischen Fischereibehörde, erklärte am Mittwoch, dass Japan den eigentlichen Fang schon seit dem 10. Februar eingestellt habe, weil es zu andauernden "gewalttätigen Unterbrechungen" durch die Walschützer gekommen sei.

Deren Schiffe hatten die japanische Walfangflotte seit deren Auslaufen im Dezember 2010 kontinuierlich behindert. Mit drei Schiffen, der "Bob Barker", der "Steve Irwin" und der "Gojira", war es den Walschützern gelungen, das Gros der Walfangflotte, die in diesem Winter eigentlich 945 Wale zu "Forschungszwecken" töten sollte, zu binden.

Zwei der drei japanischen Harpunenboote wurden so eng beschattet, dass sie nicht zum Fang kamen. In einem Fall gelang es den Aktivisten, ein Seil in die Schraubenwelle eines Fangbootes zu bekommen, das Harpunenboot war danach nur noch eingeschränkt manövrierfähig. Nachdem es die Aktivisten auch noch schafften, das Wiederauftanken der Walfänger deutlich zu verzögern, versuchte sich das Fabrikschiff Nisshin Maru nach Osten abzusetzen.

Am Freitag letzter Woche verließ die "Nisshin Maru" dabei das japanische Walfanggebiet und steuerte auf die Südspitze von Südamerika zu - aus japanischer Perspektive ein Ausbruchsversuch, aus der Sicht von Sea Shepherd eine Treibjagd. Inzwischen, meldet Sea Shepherd, bewege sich die "Nisshin Maru" rund 2000 Seemeilen außerhalb ihres Fanggebietes in chilenisch kontrollierten Gewässern, aber noch außerhalb chilenischen Seegebietes. Offenbar hatte die Walflotte versucht, die Sea-Sherpherd-Boote durch ihre größere Reichweite abzuhängen. Das Kalkül, den Walschützern könnte der Treibstoff ausgehen, ging jedoch nicht auf.

Inzwischen wird die "Nisshin Maru" von der chilenischen Marine überwacht: Chile verbietet in seinen Gewässern nicht nur den Walfang, sondern auch den Transport von Walteilen.


Sea Shepherd: Naturschützer unter Piratenflagge

Für Sea Shepherd bedeutet der vorzeitige Abbruch des diesjährigen Walfangs der Japaner den bisher größten Erfolg. Die 1977 gegründete Organisation macht mit ihren spektakulären Aktionen immer wieder Schlagzeilen: Sie gilt als eine der aktivsten, aber auch als die kompromissloseste unter den Walschutzorganisationen, vielen Kritikern gelten die Aktivisten als Radikale. Beide Seiten beschuldigten sich in den letzten Jahren zunehmend ruppiger Methoden.

Dokumentiert sind etliche Zusammenstöße, weltweite Schlagzeilen machte im Januar 2010 die Versenkung des Sea-Shepherd-Bootes "Ady Gil", das in zwei Teile zerbrach, nachdem es von einem Harpunenboot gerammt wurde. Eine neuseeländische Untersuchungskommission befand später, dass die Schuld dafür bei beiden Parteien zu suchen sei: Aktivisten wie Walfänger hätten die Kollision in Kauf genommen.

Der Kapitän des Bootes, Peter Bethune, wurde einige Tage nach dem Sinken der "Ady Gil" festgesetzt und verhaftet, als er das Harpunenboot von einem Jetski aus enterte. Nach Aussage der Aktivisten habe er nur versucht, den angeblichen Verursachern des Schadens eine Rechnung zu überbringen. Wegen gewalttätigen Angriffs, Vandalismus und anderen Vergehen verurteilte ihn ein japanisches Gericht später zu zwei Jahren Haft auf Bewährung.


Der "schwarze Block" der Meere

Die amerikanische Organisation, deren Schiffe unter anderem unter niederländischer und australischer Flagge fahren, verfolgt eine deutlich härtere Linie als etwa Greenpeace, aus deren Umfeld einige der Gründungsmitglieder stammen. Gegner der durch Spenden finanzierten Organisation werfen ihr eine Form des Ökoterrorismus vor.

Sea Sheperd selbst segelt unter einer Art Piratenflagge und nimmt für sich in Anspruch, Polizeiaufgaben auf hoher See auszuführen. Das geht hin bis zur Versenkung illegal operierender Walfänger. Zehn solche Harpunenboote will die Organisation seit 1979 versenkt haben.

Gegenüber Menschen agiert die Organisation dabei nach eigenem Anspruch gewaltlos, Verletzungen gibt es trotzdem immer wieder auf beiden Seiten. Zu den regelmäßig eingesetzten Mitteln, Arbeitsabläufe zu stören, gehören Fahrtbehinderungen und Rammaktionen. Besondere Kritik erntet Sea Shepherd immer wieder wegen Buttersäure-Würfen, durch die es mehrmals zu Verletzungen kam. Auch im Rahmen der aktuellen Kampagne "No Compromise" sollen wieder Flaschen mit Buttersäure auf die Besatzungen der Walfangschiffe geworfen worden sein. Beantwortet wird das von Walfänger-Seite mit Wasserkanonen, angeblich aber auch mit dem Einsatz von Reizgas.

Dem Statement der japanischen Fischereibehörde zufolge handelt es sich um eine zeitweilige Einstellung des Walfangs, der wieder aufgenommen werden soll, wenn die Sicherheitslage das erlaube. Wenige Wochen vor Ende der Walfangsaison gilt es nun aber als sehr unwahrscheinlich, dass es in diesem Jahr noch dazu kommt. Nach Informationen von Greenpeace steht der Walfang auch in Japan selbst unter zunehmender Kritik: Abnehmende Nachfrage nach Walfleisch hätte zu erheblichen Lager-Überkapazitäten geführt. Schon diese Lagerkosten sorgten für Unmut, dazu käme nun die Rechnung für die gescheiterte Fangsaison 2011.

Der Druck auf Japan, den Walfang einzustellen, wird in den nächsten Monaten noch wachsen. Ab Mai verhandelt der Internationale Gerichtshof in Den Haag über eine Klage Australiens gegen Japan. Der Vorwurf: Japan unterlaufe mit seinem angeblich wissenschaftlich motivierten Walfang das seit 1986 geltende Moratorium gegen die kommerzielle Tötung von Walen, das Fleisch aber lande im Handel. Im Rahmen des seit 23 Jahren laufenden angeblichen Forschungsprogramms wurden bisher rund 10.000 Wale in den Gewässern der Antarktis getötet.

Am Mittwoch bekräftigten die australische Regierungschefin Julia Gillard und Neuseelands Premier John Key bei Gesprächen in Wellington ihre gegenseitige Unterstützung beim Versuch, den Walfang in der Antarktis endgültig zu beenden. Mitte Dezember hatten die beiden Länder vereinbart, dass Neuseeland nicht als Mitkläger gegen Japan auftreten, sondern den Prozess durch Eingaben an das Gericht unterstützen solle. Parallel will sich Neuseeland bemühen, auf Ebene der Internationalen Walfangkonferenz ein Verbot zu erwirken. Ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs wird nicht vor 2013 erwartet.

Quelle: Spiegel-Online




MEHR INFOS ZU SEA SHEPHERD findet ihr in meinem Blog oder unter der offiziellen Seite: www.seashepherd.org

Dienstag, 15. Februar 2011

[VIDEO] Farm to Fridge

Ich weiß das solche Videos nicht gern gesehen sind, aber sie spiegeln eine Realität wieder, welche zu sehr von den geschönten Illusionen der Fleischindustrie überschattet werden.... solche Aufnahmen sollen schlichtweg wachrütteln!



Und das ist die bittere und tagtägliche Realität für ein "Endprodukt" welches mehr als überflüssig, hierzugegen ist. Ist LEBEN denn so wenig Wert? Wie kann man nur genüßlich in ein Stück LEID beißen, wenn es doch, auch sehr gut, anders geht...? Wie kann es sein das SOWAS als "normal" gesehen wird, wohingegen eine rein pflanzliche Ernährung immer wieder aneckt?

Ich verlange ja gar nicht das ein jeder aufhört Fleisch zu essen - jeder muss diese Entscheidung für sich selbst treffen, aber wer solch Tötungspraktiken nicht sehen mag und sich beim Konsum von Fleisch gedanklich ablenken muss ums irgendwie "genießen" zu können - der sollte sich bewusst werden, dass man genau sowas fördert, solange man Fleisch isst.

Niemand muss Vegetarier oder Veganer werden, aber jeder sollte sich zumindestens einmal vernünftig mit dem Thema auseinandersetzen - WAS esse ich? WELCHE Konsequenzen hat dies für mich, meiner Umwelt, meinen Mitmenschen, den Tieren etc.?

Der Direktlink zum Video lautet: http://www.meatvideo.com/

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Und noch einen kleinen Dank an Mausflaus, welche mich getaggt und mich gebeten hat wieder regelmäßiger zu bloggen - ich versuche dem nachzukommen ;-) Ganz liebe Grüße!

Mittwoch, 26. Januar 2011

Cpt.-Paul-Watson-Filmvorführung im Nirvana

Ich hatte bereits ein paar mal über Cpt. Paul Watson berichtet:

Hier gehts zu den Artikeln

Dort findet ihr auch einen Bericht in welchem ich schildere wie es war persönlich auf ihn zu treffen - dies war mir möglich, da er mit seiner Organisation der "Sea Shepherd" in Hannover zu Gast war (eingeladen von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz). Dort hielt er eine atemberaubende Rede - leider war es vielen nicht möglich zu kommen - deswegen veranstalte ich am 06.02.2010 eine Filmvorführung auf welcher ich eben jene Rede abspiele - welche ich letztes Jahr brav mitgefilmt habe.

We-Change-The-World wird auch zu Gast sein.

Veranstaltungsort wird das "Nirvana" in Hannover sein - welches ich gemeinsam mit meinem Bruder führe und wo es ausschließlich VEGANE Speisen und Getränke gibt.

Wer also Interesse hat zu kommen:

06.02.2010 Sonntag - Beginn 16 Uhr.

Anmeldungen bitte unter: info@nirvana-hannover.de

oder unter Facebook: Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung

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